Warum für Daimler jetzt die Gelegenheit kommen könnte…

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

Vor Jahren hatte Mercedes-Benz noch seinen Spitzenplatz im Premiumsegment der Autobranche verloren. Auf Platz eins war zuletzt BMW zu finden. Selbst die VW-Tochter Audi hatte die Schwaben überflügelt. Ausgerechnet in Zeiten, in denen die Autobranche vom Abgas-Skandal bei Volkswagen und der Markteintrübung in China mitgenommen wird, könnte nun aber Daimler (WKN 710000) mit seiner Pkw-Marke jedoch auf den Thron zurückkehren.

Angesichts des VW-Abgas-Skandals fragen sich Anleger, wann sich die Nachrichten rund um die Wolfsburger Manipulationssoftware auch auf andere deutsche Hersteller negativ auswirken werde. Auch das schwächer werdende Wirtschaftswachstum in China und der sich ebenfalls abkühlende Automarkt stellten zuletzt mögliche Belastungsfaktoren dar. Daimler zeigte sich zuletzt jedoch sowohl von den Diskussionen um die Markteintrübung in China, dem inzwischen wichtigsten Automarkt der Welt, als auch vom VW-Abgas-Skandal unbeeindruckt. Stattdessen eilt die Pkw-Marke Mercedes-Benz von einem Rekord zum anderen. Und das selbst im vermeintlichen Problemmarkt China.

Mercedes-Benz hatte es auch der starken Performance in China zu verdanken, dass die Schwaben mit zweistelligem Wachstum ins vierte Quartal 2015 starten konnten, nachdem man bereits im dritten Quartal bei den Absätzen den besten Dreimonatszeitraum in der Unternehmensgeschichte verzeichnet hatte. Im Oktober kletterten nun die Verkäufe im Vorjahresvergleich noch einmal um 10,1 Prozent auf 155.189 Fahrzeuge. Dies hatte das Unternehmen am 6. November bekannt gegeben. Zudem konnte die Region Asien/Pazifik im Oktober eine neue Bestmarke erreichen. Auch seit Jahresbeginn steht dort ein neuer Bestwert zu Buche. In China konnte der Gesamtabsatz 2014 bereits im Monat Oktober übertroffen werden. Es wurden bisher 299.375 Fahrzeuge verkauft und damit 32,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Monatssicht lag derweil das Plus sogar bei 42,9 Prozent auf 33.088 Einheiten.

Während Daimler mit seiner Pkw-Marke Mercedes-Benz in den ersten zehn Monaten des Jahres auch in den USA mit einem Absatzzuwachs um 6,5 Prozent auf 278.842 Fahrzeuge einen neuen Rekordwert auswiesen konnte, profitiert das DAX-Unternehmen zudem von der Erholung am europäischen Automarkt. Zwar hat sich diese Erholung aufgrund des VW-Abgas-Skandals etwas verlangsamt, trotzdem konnte der Branchenverband Acea 17. November verkünden, dass in der EU im Oktober nun schon der 26. Monatsanstieg bei den Absätzen verbucht wurde. Der Gesamtmarkt wuchs mit 2,9 Prozent nicht mehr ganz so stark wie zuvor. Dank des Erfolgs bei SMART verzeichnete Daimler jedoch ein starkes Absatzplus von 21,0 Prozent.

Das Ganze hat augenscheinlich Wirkung. Nachdem Anleger gesehen hatten, dass sich die Autoverkäufe bei Mercedes-Benz relativ unbeeindruckt von China und dem Abgas-Skandal bei VW gezeigt hatten, konnte sich die Daimler-Aktie von den zuvor erlittenen Kursverlusten deutlich erholen. Jedoch wäre es wohl zu früh, eine Entwarnung auszurufen. Das ganze Ausmaß der Probleme bei VW ist noch nicht bekannt, so dass auch negative Folgen auf andere Automobilhersteller und vor allem die deutschen Anbieter zukommen könnten. Das Gütesiegel „Made in Germany“ ist wohl nach wie vor im Fokus.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Daimler-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM1Q6A) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,28, die Knock-Out-Schwelle bei 57,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM0TUK, aktueller Hebel 3,18; Knock-Out-Schwelle bei 97,90 Euro) auf fallende Kurse der Daimler-Aktie setzen.

Stand: 25.11.2015 / Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

© Deutsche Bank AG 2015
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Bildquelle: Pressefoto Daimler


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