Die Zinsen steigen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Seit einigen Wochen schon zeigen sich die Aktienmärkte freundlich. Zudem lenken Unternehmensnachrichten von Volkswagen und anderen den Blick weg von den Zinsmärkten.

Selbstverständlich verhalten sich die Zinsmärkte oft parallel zu den Aktienmärkten (steigende Aktienkurse bewirken höhere Anlagezinsen
a) wenn es den Unternehmen gut geht, können tendenziell teurere Kredite vergeben werden und
b) bei steigenden Aktienkursen müssen die Anlagezinsen um ihrer Attraktivität Willen angehoben werden).

P&F-Kaufsignal bei Langfristzinsen

Am Montag hat der Point&Figure-Chart (P&F) der 30-jährigen US-Staatsanleihen den Abwärtstrend aus 2013 gebrochen (s. Chart, rechte rote fallende Linie). Diese Nachricht ist erheblich, da analog zu Aktien die US-Märkte den weltweiten Zinstrend dominieren.

Grafik: 30-jähr. US-Staatsanleihen in Point & Figure (P&F), Quelle: stockcharts.com, eigene Markierungen
Grafik: 30-jähr. US-Staatsanleihen in Point & Figure (P&F),
Quelle: stockcharts.com, eigene Markierungen

Aktuell notieren die US 30-jährigen bei 3,1%. Die P&F-Kurszielmethode ergibt Entwicklungspotentiale auf 3,5% und sogar 3,9% (dem Niveau von Ende 2013).

Ein Trendwechsel wäre gegeben bei Kursen unter 2,77%. Wegen der seit Mai vorliegenden Tendenz steigender Zinsen ist davon jedoch nicht auszugehen. Wer seine Immobilie umschulden will, sollte das also jetzt tun.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto Sixt


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