E.ON: Fast schon Routine

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Bildquelle: Pressebild Kai-Uwe Knoth/E.ON

Mit dem bestandenen Atom-Stresstest der Bundesregierung hatten die Versorger RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) wenigstens in Sachen Atomrückstellungen das Schlimmste erst einmal überstanden. Doch wenn es um die Geschäftszahlen geht, dürfte E.ON morgen früh laut Medienberichten in Sachen Quartalsverlust den Vogel abschießen.

Demnach soll das Minus im dritten Quartal bei rund 5 Mrd. Euro liegen und damit einen neuen Negativrekord erreichen. Nach den Enttäuschungen der vergangenen Jahre sind Investoren jedoch schlechte Nachrichten gewöhnt. Ein Grund, warum die E.ON-Aktie am Dienstag „nur“ rund 2 Prozent an Wert eingebüßt hatte. Allerdings haben die Düsseldorfer gegenüber ihrem Essener Konkurrenten gewissermaßen ein Ass im Ärmel. Anleger dürften auf die anstehende Aufspaltung und den damit verbundenen Neubeginn für die zukunftsträchtigen Geschäftsbereiche Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen setzen.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Neben der Chance, die die Aufspaltung mit sich bringt, bleibt die Dividende eines der letzten Kaufargumente für die E.ON-Aktie. Immerhin ergibt sich mit der für 2015 in Aussicht gestellten Ausschüttung von 50 Cent je Aktie aktuell eine beeindruckende Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent. Wer jedoch nicht direkt auf die E.ON-Papiere setzen möchte, sondern eher ein Hebelprodukt bevorzugt, könnte einen Blick auf das Produkt mit der WKN DG7TE4 werfen.

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Bildquelle: Pressebild Kai-Uwe Knoth/E.ON


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