Richemont: Währungseffekte bringen Bilanz durcheinander

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Bildquelle: Press Photo Compagnie Financière Richemont S.A.

Richemont (WKN A1W5CV) konnte sowohl Umsatz als auch Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 (Ende März) steigern. Allerdings blieben die Zahlen unter den Markterwartungen. Zudem rechnet der Schweizer Luxusgüterkonzern in der zweiten Jahreshälfte angesichts der Schwächen in wichtigen Märkten wie Hongkong mit einem schwierigen Umfeld.

Im Oktober musste das Unternehmen bereits einen schwachen Start verbuchen. Der Umsatz fiel um 6 Prozent. Zwischen April und September konnten die Erlöse zwar um 15 Prozent auf 5,82 Mrd. Euro zulegen. Allerdings lag das währungsbereinigte Plus gerade einmal bei 3 Prozent. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 6 Prozent gerechnet. Der operative Gewinn blieb mit 1,39 Mrd. Euro ebenfalls unter den Erwartungen (1,45 Mrd. Euro). Während Richemont mit Schmuck gute Geschäfte erzielen konnte, schwächelte die Uhren-Sparte. Regional gesehen freute man sich über das Wachstum in Europa und Japan, während Asien-Pazifik enttäuschte.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Am Freitag gehörte die Richemont-Aktie zu den größten Verlierern am Schweizer Aktienmarkt. Schließlich wollen Anleger nichts von einem schwierigen Marktumfeld hören, gerade dann, wenn das für die Luxusgüterindustrie so wichtige Weihnachtsgeschäft ansteht. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Richemont-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CT7H4J ins Auge fassen.

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Bildquelle: Press Photo Compagnie Financière Richemont S.A.


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