Volkswagen: Es hört einfach nicht auf

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Im dritten Quartal hatte Volkswagen (WKN 766403) trotz Abgas-Skandal überraschend gut abgeschnitten. Außerdem setzte sich am Markt langsam die Erkenntnis durch, dass die Wolfsburger das nötige Kleingeld aufbringen könnten, um die finanziellen Belastungen der Affäre zu meistern. Mit der jüngsten Zuspitzung des Skandals hat sich die Erholung jedoch erst einmal erledigt. Stattdessen dürften nun wieder die Spekulationen zu allerhand Horrorszenarien losgehen.

Zumindest diese glaubte das DAX-Unternehmen hinter sich gelassen zu haben. Jetzt aber hat VW „Unregelmäßigkeiten“ bei CO2-Werten eingeräumt, nachdem es zuvor um gefährliche Stickoxide ging. Einige, (800.000 Autos laut aktueller Schätzung) könnten mehr Kohlendioxid ausgestoßen haben als angegeben. Damit dürfte dann auch der Spritverbrauch höher ausgefallen sein als vom Hersteller behauptet. Zudem sind nun erstmals neben Dieselfahrzeugen auch Benziner betroffen. Auf Unternehmensseite werden die neuesten finanziellen Risiken auf 2 Mrd. Euro geschätzt.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Das allerschlimmste ist jedoch, dass man bei VW immer noch keinen Überblick über das Ausmaß des Skandals hat. Während nun mit den „Unregelmäßigkeiten“ bei CO2-Werten neue Probleme an das Tageslicht gelang sind, stellt sich die Frage, wie viel noch zu Tage treten wird. Daher wird die Unsicherheit rund um die VW-Aktie noch eine ganze Weile anhalten. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG2CUH ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN DG7LUC setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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