RWE tanzt aus der Reihe

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Bildquelle: Pressefoto RWE

Der anfängliche Jubel der Börsianer über den bestandenen Atom-Stresstest war groß. Zudem stand eine technische Gegenbewegung an, nachdem die Versorgerwerte RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) zwischendurch heftig verprügelt wurden. In den vergangenen Tagen war jedoch eher Stillstand angesagt. Umso erfreulicher, dass die RWE-Aktie am Freitag aus der Reihe tanzen und die DAX-Gewinnerliste anführen konnte.

Am Freitagnachmittag ging es um mehr als 3 Prozent nach oben. Zuvor hatten die Essener verkündet, dass sie zusammen mit Partnern, darunter auch mit Siemens (WKN 723610), einen Windpark vor der britischen Küste bauen. Bisher gehörten RWE und E.ON gelinde gesagt nicht zu den Profiteuren der Energiewende. Nach so vielen Jahren dürfte sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass Kohle- und Atomstrom hierzulande nun einmal nicht die Zukunft gehört. Bleibt nur abzuwarten, ob die Einsicht nicht etwas zu spät kommt.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Mithilfe weiterer Investitionen in Erneuerbare Energien und der schlankeren Konzernstruktur, die sich RWE verpassen will, könnte es langfristig was werden. Angesichts der hohen Schulden fehlt jedoch das nötige Kleingeld, um entsprechend in Zukunftsmärkte investieren zu können. Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Es ist daher nicht unmöglich, dass wir in einigen Jahren den RWE-Turnaround feiern. Wer daher jetzt schon einmal gehebelt auf steigende Kurse der RWE-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CW5FVZ ins Auge fassen.

 

Bildquelle: Pressefoto RWE


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