Deutsche Post: Immer müssen es diese Sonderbelastungen sein

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG

Zunächst hatte die Deutsche Post (WKN 555200) mit dem Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Verdi zu kämpfen. Jetzt musste das DAX-Unternehmen eine Umstellung der IT in der DHL-Frachtsparte rückgängig machen, was so richtig ins Geld geht und eine Senkung der EBIT-Prognose erfordert. Trotzdem muss man sich langfristig um den ehemaligen Staatsmonopolisten keine Sorgen machen.

Während die 2015er-EBIT-Prognose von 2,95 bis 3,1 Mrd. Euro auf mindestens 2,4 Mrd. Euro gesenkt wurde, konnten bereits die Ziele für 2016 gerettet werden. Im kommenden Geschäftsjahr soll das EBIT auf 3,4 bis 3,7 Mrd. Euro ansteigen. Laut Vorstandschef Frank Appel würde man im Rahmen des Übergangs von der „Strategie 2015“ zur „Strategie 2020“ diese kurzfristigen Belastungen in Kauf nehmen, um die langfristigen Ziele zu erreichen. Dabei hatten sich die Bonner bis 2020 pro Jahr ein durchschnittliches EBIT-Wachstum von 8 Prozent vorgenommen. Allerdings haben wir nicht das letzte Mal von der Frachtsparte gehört, da das Unternehmen erst noch herausfinden muss, wie die neuen Computersysteme und Geschäftsabläufe aussehen sollen.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Die Deutsche Post profitiert derzeit vom boomenden Online-Handel und dem damit verbundenen hohen Paketaufkommen. Gleichzeitig konnte man für 2016 ein weiteres Mal einen Preisanstieg für den Standardbrief zum Versand innerhalb Deutschlands durchsetzen. Darüber hinaus zeigte sich zuletzt das Geschäft mit internationalen Expressendungen von seiner besseren Seite. Und irgendwann sollte dann auch die richtige IT in der Frachtsparte laufen. Wer daher gehebelt auf Kurssteigerungen der Deutsche-Post-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1K9H ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG


2 KOMMENTARE

  1. Hallo,

    ich denke nicht, dass die Post große Verluste einfahren wird. Doch in naher Zukunft bahnt sich immer mehr Ärger mit den Mitarbeitern an. Bereits sind die Pläne für die Paketausstellung innerhalb der normalen Dienstzeit nicht zu bedienen. Die Post wird nicht drum tum kommen, neue Kräfte einzustellen.

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