Die Börsenblogger um 12: DAX – Deutsche Bank gibt keine gute Figur ab

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Fed bewegt sich auf eine Zinswende im Dezember zu. Gestern Abend war es dafür wohl noch zu früh. Allerdings könnte bis zur nächsten Sitzung so einiges passieren. Schließlich erwarten uns zwei US-Arbeitsmarktberichte. Es bleibt abzuwarten, ob Janet Yellen und ihre Kollegen bis zum Jahresende doch noch ins Grübeln geraten.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,2% 10.810
MDAX +0,4% 21.040
TecDAX -0,3% 1.795
SDAX +0,2% 8.871
Euro Stoxx 50 -0,4% 3.409

Die Topwerte im DAX sind Fresenius Medical Care (FMC) (WKN 578580), Bayer (WKN BAY001) und BMW (WKN 519000). Am DAX-Ende ist wiederum die Deutsche Bank (WKN 514000) zu finden, nachdem das Institut für 2015 und 2016 die Dividende gestrichen sowie umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt hatte. Ganz schlecht läuft es heute Mittag auch für Lufthansa (WKN 823212), obwohl sich die Kranich-Airline im dritten Quartal ordentlich schlagen konnte. Schließlich blicken Investoren auch auf einige US-Zahlen. Dabei konnte Paypal (WKN A14R7U) zuletzt nicht ganz überzeugen.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Zuvor verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar jedoch etwas an Wert, da die Fed für Dezember eine US-Zinswende signalisierte. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0970 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Mittwochmittag auf 1,1085 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9021 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 45,54 US-Dollar je Barrel 1,4 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel ebenfalls um 1,4 Prozent auf 48,50 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.159,48 US-Dollar je Unze (+0,2 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,4% 17.640
NASDAQ100-Future -0,5% 4.652
S&P500-Future -0,4% 2.077

Die Berichtssaison geht am Donnerstag mit Schwung weiter. Neben dem Kreditkartenkonzern Mastercard (WKN A0F602) werden vor Börsenbeginn auch der Gold-Produzent Goldcorp (WKN 890493) und der Kali-Konzern Potash (WKN 878149) Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichen. Analysten gehen dabei von stagnierenden Ergebnissen aus. Am Abend folgen nach Börsenschluss noch die Zahlen des Business-Netzwerkanbieters LinkedIn (WKN A1H82D) und der Kaffeehauskette Starbucks (WKN 884437). Am Markten werden deutlich Gewinnverschlechterungen erwartet.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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