Gold – mittelfristig konstruktiv

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank

In der aktuellen Ausgabe der ideas daily der Commerzbank finden wir heute eine interessante Kurzanalyse zu Gold. Dabei geht es unter anderem darum, wie sich der Goldpreis nach einem langjährigen Abwärtstrend nun wieder zurückmelden konnte. Konkret heißt es:

Der Goldpreis weist ausgehend vom 2011 markierten Allzeithoch bei 1.921 USD einen bergeordneten Baissetrend auf. Das analytische Mindestkursziel auf der Unterseite wurde bereits abgearbeitet. Ein 5-Jahres-Tief erreichte die Notierung im Juli dieses Jahres bei 1.073 USD. Dort formte die Notierung eine wimpelförmige Seitwärtsbewegung, die am 10. August nordwärts aufgelöst wurde. Dieses Kaufsignal führte zum Wiedereintritt in eine längerfristige bullishe Keilstruktur und zur Etablierung eines mittelfristigen Aufwärtstrends.

Am vergangenen Mittwoch kletterte der Kurs über einen horizontalen Widerstandsbereich, das 61,8%-Retracement der im Maigestarteten Abwärtswelle sowie die 200-Tage-Linie (blau). Tags darauf erreichte er eine weitere wichtige Ziel- und Widerstandszone, die sich von 1.192 bis 1.206 USD erstreckt. Eine Fortsetzung der am Donnerstag mit einer Doji-Kerze eingeleiteten Konsolidierung würde daher kurzfristig nicht überraschen. Mittelfristig ist anschließend eine fortgesetzte Erholung in Richtung 1.232/1.237 USD und dann 1.251/1.257 USD zu favorisieren.

Um das langfristige Chartbild aufzuhellen, wäre ein nachhaltiger Break über 1.257 USD und die derzeit bei 1.271 USD befindliche fallende obere Keilbegrenzung erforderlich. Nächste Supports lauten 1.170/1.176 USD und 1.148/1.157 USD. Erst unter 1.135/1.142 USD würde sich das mittelfristige Chartbild leicht eintrüben. Bearish würde es unter 1.098/1.111 USD mit nächstem Ziel 1.073 USD.

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Wer gehebelt auf steigende Goldnotierungen setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CN4NQQ ins Auge fassen. Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN CR7UM8 setzen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank


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