K+S: Jetzt geht’s erst richtig los

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Bildquelle: Pressebild K+S

Als der kanadische Konzern Potash seine Übernahmeversuche endgültig eingestellt hatte, dürfte die Erleichterung beim Management von K+S (WKN KSAG88) groß gewesen sein. Schließlich hatte man beim Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller immer wieder betont, dass man auch ganz gut alleine zurechtkommt und die innoffiziell gebotenen 41,00 Euro je K+S-Aktie ohnehin viel zu wenig seien. Während die Enttäuschung bei einigen Anlegern groß gewesen sein dürfte, bringt der geplatzte Deal auch Chancen mit sich.

Anleger, die auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind und in dem Glauben an einen transatlantischen Milliardendeal in der Düngemittelbranche bei K+S eigestiegen sind, verbrannten sich die Finger. Die K+S-Aktie stürzte zu Beginn dieser Woche regelrecht ab, als Potash das Ende der Übernahmebemühungen verkündet hatte. Nicht einmal den zwischendurch gehandelten feindlichen Übernahmeversuch soll es geben. Dafür können Investoren jetzt aber von einer günstigen Einstiegsgelegenheit beim DAX-Wert profitieren. Die K+S-Aktie rutschte sogar unter den Kurs, den das Papier vor dem im Sommer bekanntgewordenen Werben der Kanadier erreicht hatte.

Die Analysten bei der NordLB sind der Ansicht, dass die K+S-Aktie infolge der geplatzten Übernahme zu hart abgestraft worden sei. Bei HSBC ist man ebenfalls der Ansicht, dass die Kurskorrektur der K+S-Aktie nun vorbei sei. Für eine Erholungsrallye spricht der Umstand, dass K+S bereits vor dem Potash-Übernahmepoker für positive Nachrichten sorgen konnte. Mit ersten Erfolgen aus dem Spar- und Effizienzprogramm „Fit für die Zukunft“ sowie positiven Währungseffekten konnte das Unternehmen zuletzt überzeugende Geschäftsergebnisse abliefern. Sollte dies auch bei der Präsentation der Neunmonatszahlen am 11. November gelingen, dürfte die K+S-Aktie neuen Auftrieb erhalten.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Mittel- bis langfristig erhofft man sich bei K+S wiederum deutliche Impulse von einigen weltweiten Trends wie dem Bevölkerungswachstum und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit die Landwirtschaft mithilfe von Düngemitteln effizienter zu machen. Mit der für Sommer 2016 geplanten Inbetriebnahme des Legacy Projektes in Kanada hat K+S in Sachen Kali-Produktion zudem ein Ass im Ärmel, auf das Potash besonders scharf war. Darüber hinaus wird das zweite Standbein, das Salzgeschäft, weiterhin für eine Risikostreuung des Geschäfts sorgen. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der K+S-Aktie profitieren möchten, könnten auf einen MiniFuture long Optionsschein der DZ Bank (WKN DZP0G0) setzen.

Bildquelle: Pressebild K+S


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