Die Börsenblogger um 12: Deutsche Bank sorgt für klare Verhältnisse

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Am Donnerstagmittag zeigt sich der DAX nur wenig bewegt. Dafür hat die Aktie der Deutschen Bank (WKN 514000) im Verlauf des heutigen Handelstages bereits einiges durchgemacht. Schließlich müssen der Nachsteuerverlust von 6,2 Mrd. Euro im dritten Quartal und die Aussicht auf eine gestrichene Dividende erst einmal verdaut zu werden. Das scheinen Investoren jedoch sehr schnell getan zu haben.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +0,1% 9.972
MDAX +0,1% 19.946
TecDAX +0,1% 1.768
SDAX +0,1% 8.562
Euro Stoxx 50 -0,4% 3.212

Die Topwerte im DAX sind Volkswagen (WKN 766403), Lufthansa (WKN 823212) und Deutsche Bank (WKN 514000). Natürlich wird die heutige Nachrichtenlage von dem Rekordverlust bei der Deutschen Bank beherrscht. Dabei scheinen die Marktteilnehmer nach einem ersten Schock nun dem neuen Co-Chef John Cryan den Befreiungsschlag zuzutrauen. Aus der zweiten Reihe hat wiederum der Verpackungsspezialist Gerresheimer (WKN A0LD6E) neueste Zahlen gemeldet.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1303 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Mittwochmittag auf 1,1266 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8876 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 48,04 US-Dollar je Barrel 0,3 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,2 Prozent auf 52,06 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.144,03 US-Dollar je Unze (-1,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,5% 16.726
NASDAQ100-Future -0,6% 4.301
S&P500-Future -0,5% 1.977

Das vierte Quartal ist erst eine Woche alt, doch in den USA beginnt bereits die Berichtssaison zum dritten Quartal. Der Aluminiumkonzern Alcoa (WKN 850206) wird dabei den Reigen der Bilanzvorlagen eröffnen. Zwar hat die Bedeutung Alcoas als Gradmesser für die US-Wirtschaft in den letzten Jahren drastisch abgenommen, dennoch geht vom amerikanischen Branchenführer wohl auch in diesem Quartal ein Signal für die Wall Street aus – allerdings wohl zum letzten Mal, schließlich hat Alcoa vor kurzem bekannt gegeben sich in zwei Unternehmen aufzuspalten. Analysten erwarten einen deutlichen Gewinnrückgang.

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