Volkswagen…, jetzt kaufen?

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

In den vergangenen beiden Tagen verlor die VW-Aktie (WKN 766403) über ein Drittel ihres Wertes (siehe Chart, rote Linie, Schlusskurse: von 162 auf 106 Euro). Übers Wochenende waren die Schadstoffmanipulationen an VWs Dieselfahrzeugen öffentlich bekannt geworden.

Es darf davon ausgegangen werden, dass der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn von diesen Manipulationen gewusst hat. Wie diese Messmanipulationen exakt funktioniert haben, und ob andere Autohersteller ähnlich Messergebnisse gefälscht haben, wird vielleicht nie genau herauskommen.

Grafik: Vergleichschart von DAX, BMW, Daimler und VW Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Grafik: Vergleichschart von DAX, BMW, Daimler und VW
Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Unbeantwortete Fragen seitens der US-amerikanischen Behörden zu VWs Messergebnissen gibt es jedenfalls schon seit geraumer Zeit.

Piechs späte Rache?

Durchaus denkbar ist, dass den US-Behörden aus den Kreisen des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech genaue Hinweise zugespielt worden sind. Piech unterlag im Frühjahr dem Widersacher Winterkorn und legte daraufhin alle Ämter nieder.

Für spekulative Anleger bietet sich unseres Erachtens jetzt die günstige Gelegenheit, einen langfristig erfolgreichen Dividendentitel zu kaufen.

Die Klagen von US-Bürgern werden VW einiges Geld kosten – das ist aber bereits eingepreist, und andere Unternehmen haben ähnliche Probleme auch überstanden.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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