Commerzbank-Aktie: Jetzt zugreifen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Im Zuge der jüngsten Marktturbulenzen wurden vor allem die DAX-Versorgertitel RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99), aber auch die Bankenwerte Deutsche Bank (WKN 514000) und Commerzbank (WKN CBK100) abgestraft. Allerdings ergeben sich mit solch deutlichen Kursrücksetzern auch sehr gute Einstiegsgelegenheiten. Die Commerzbank kann dabei nicht nur damit punkten, dass sie günstig zu haben ist.

Die Analysten bei JPMorgan sehen zum Beispiel die Niedrigzins-Politik der EZB als große Hilfe beim Abbau von Altlasten. Zudem würde die Bank auf der Kapitalseite gut dastehen, während die in der Branche grassierenden Rechtsrisiken relativ gering ausfallen. Und dann gebe es da noch die Möglichkeit mithilfe der Commerzbank auf Kerneuropa zu setzen und Risiken in den Schwellenländern sowie im Rohstoffgeschäft zu vermeiden. Daher ging es nun mit dem Rating für die Commerzbank-Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“. Das Kursziel bleibt jedoch bei 13,00 Euro (Kurspotenzial: 30 Prozent).

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Auch bei Merrill Lynch wird auf die gefestigte Kapitalausstattung und das günstige Umfeld für die Veräußerung weiterer Altlasten verwiesen, während die jüngste Kurskorrektur als besonders günstige Einstiegsgelegenheit gesehen wird (Kursziel: 16,20 Euro; Rating: „Buy“). Anleger, die daher gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG1K8K ins Auge fassen.

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2 KOMMENTARE

  1. […] Vergangenen Freitag sah die Börsenwelt überraschend klar aus. Nach den US-Arbeitsmarktdaten für August hatten viele Anleger eine baldige Zinswende in den USA als sicher erachtet. Eine Handelswoche später ist diese Zuversicht wieder verschwunden. DAX, Dow Jones und viele andere Indizes legten wieder den Rückwärtsgang ein. Die Notwendigkeit einer Zinswende wird von vielen Beobachtern längst nicht mehr als so notwendig erachtet, wie dies in den letzten Monaten seitens der Fed kommuniziert worden war. Der US-Arbeitsmarkt kommt nicht so in Fahrt, wie dies die niedrige Arbeitslosenquote auf den ersten Blick Glauben machen will. Zwar wurde dieser Wert als Kriterium seitens der Fed genannt, aber letztlich sollte bei solch einer Betrachtung auch stets die Gesamtheit der Menschen ohne Job betrachtet und nicht nur die offiziell erfassten. Daneben kommt die Inflation nicht in Gang, da die Ölpreise seit Monaten nur einen Weg kennen: Nach unten. Die Auswirkungen günstiger Energie auf die Konjunktur sind bisher noch gering, aber das könnte sich ja noch ändern. Während die Autoindustrie derzeit ein großer Gewinner dieser Lage, drückt die Fracking-Industrie auf die Stimmung. Hierzulande läuft die Konjunktur ganz gut. Doch im Verborgenen schwelt noch immer die Griechenland-Krise. Die Neuwahlen dürften dabei endlich wieder etwas Ruhe in den Markt bringen. In diesem Umfeld leiden besonders die Bankwerte. Sowohl die Deutsche Bank (WKN 514000) als auch die Commerzbank (WKN CBK100) haben sich zuletzt nur mühsam von den Jahrestiefs verabschiedet. Während die Deutsche Bank zumindest mit dem Wechsel in der zuletzt von Anlegerseite wenig geliebten Führungsriege punkten kann, richtet sich der Blick bei der Commerzbank auf die Kapitalseite sowie den Fakt, dass dort die in der Branche grassierenden Rechtsri…. […]

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