GEA Group: Zeit für die Gegenbewegung?

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Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG

Der Maschinenbauer GEA Group (WKN 660200) hat sich sehr gut positioniert, um von den guten Wachstumschancen in der Nahrungsmittelindustrie zu profitieren. Darüber hinaus sollen Einsparungen zu Ergebnisverbesserungen führen. Dies sind einige der Gründe, warum HypoVereinsbank onemarkets nun eine Trading-Idee dazu veröffentlicht hat, die wir ebenfalls ganz interessant finden:

Kurzprofil:
Der Maschinenbauer GEA Group entwickelt Anlagen bis hin zu ganzen Prozesslinien für die Nahrungsmittelwirtschaft, die chemische und petrochemische Industrie, der Energiewirtschaft, die Lufttechnik, den Schiffbau sowie für die Pharma- und Kosmetik-Herstellung. Weltweit entsteht nach eigenen Angaben etwa ein Drittel des Instantkaffees in Anlagen der GEA Group und ungefähr jeder vierte Liter Milch wird mit Equipment der GEA Group gemolken bzw. weiterverarbeitet.

Perspektive:
Am Mittwoch gab der Verband der deutschen Anlagen- und Maschinenbauer (VDMA) Auftragsdaten bekannt. Demnach verbuchte der Sektor nach einem mauen ersten Halbjahr im Juli ein Orderplus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Nachricht gab den Aktien des gesamten Sektors am Mittwoch etwas Schwung.

Positive Impulse haben Titel wie GEA Group auch nötig. In den zurückliegenden Wochen kam die Aktie deutlich unter Druck. Ein Grund dürfte sein, dass der Konzern im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang und rote Zahlen meldete. Zudem verbucht das Unternehmen deutliche Auftragseinbußen aus Russland. Der Vorstand bestätigte dennoch die Prognose für das Gesamtjahr. Zudem soll die Dividende auf Vorjahresniveau bleiben. Hintergrund des schwachen Ergebnisses waren vor allem Sonderaufwendungen für Restrukturierungen. Vergangenes Jahr startete Konzern-Chef Jürg Oleas das „Fit for 2020“-Programm. Nach den Akquisitionen der vergangenen Jahre wird nun auf die Kostenbremse gedrückt. Bis 2017 sollen auf diese Weise rund 100 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.

Ein großer Teil der Analysten ist nach Angaben von Thomson Reuters mittelfristig vorsichtig optimistisch gestimmt und verweist dabei unter anderem auf die Kostensenkungsmaßnahmen. Zudem könnten in den kommenden Wochen angesichts eines relativ hohen Cash-Bestands möglicherweise über die Dividende oder Aktienrückkäufe spekuliert werden. Ein schwacher Gesamtmarkt und Hiobsbotschaften des Konzerns könnten die Aktie jedoch weiter unter Druck setzen.

Technische Analyse: Kommt jetzt die Gegenbewegung

Logarithmischer Chart GEA Group AG : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de Dargestellter Zeitraum vom 4.9.2000 bis 3.9.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.
Logarithmischer Chart GEA Group AG : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de Dargestellter Zeitraum vom 4.9.2000 bis 3.9.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.
  • Mitte August hat die Aktie von GEA Group den langfristigen Aufwärtstrend nach unten durchbrochen und stabilisiert sich nun im Bereich des Hochs von 2014 bei rund EUR 35. Aktuell notiert die Aktie unterhalb dieser Marke. Damit besteht aus technischer Sicht weiteres Rückschlagrisiko bis EUR 31,80. Gelingt es die Hürde bei EUR 35 demnächst wieder zu überwinden, ist eine rasche Erholung bis EUR 37,50 möglich.
  • Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

Discount Zertifikat für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie

HVB Discount Zertifikat (HY9PLH)
Briefkurs des Discount Zertifikats: EUR 31,09
Kurs des Basiswerts: EUR 34,62
Cap: EUR 34,00
Finaler Bewertungstag: 24.6.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 3.9.2015; 10:21 Uhr

Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG

 


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