Immobilienkäufer rechnen mit steigenden Zinsen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nach einer langanhaltenden Talfahrt war bei den Baufinanzierungszinsen im Frühsommer eine zwischenzeitliche Aufwärtsbewegung zu beobachten. Nun, da die Zinsen im Juli wieder leicht zurückgegangen sind, wollten Häuslebauer trotzdem erneut verstärkt so genannte Forward-Darlehen haben. Laut Einschätzung beim Finanzdienstleister Dr. Klein liegt das daran, dass zukünftig steigende Zinsen befürchtet werden und sich Immobilienkäufer so absichern möchten.

Somit zeigte der monatlich erhobene Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung für die Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter im Juli einen Anstieg bei den Forward-Darlehen um 0,32 Prozent auf 17,64 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil der Forward-Darlehen nur 10,16 Prozent betragen. Für ein Darlehen von 150.000 Euro mit 2 Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung zahlten Eigenheimerwerber laut Dr. Klein wiederum 501,25 Euro und damit 43,75 Euro weniger als im Vorjahresmonat.

Darüber hinaus ging der durchschnittliche Tilgungssatz zum zweiten Mal in Folge leicht zurück und betrug im Juli 2,75 Prozent. Gleichzeitig lag der Tilgungssatz aber immer noch deutlich über dem Vorjahreszeitraum (Juli 2014: 2,42 Prozent). Die durchschnittliche Darlehenshöhe stieg im Juli im Vergleich zum Vormonat um knapp 2 Prozent auf 172.000 Euro (Juli 2014: 168.000 Euro), so Dr. Klein.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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