Die Börsenblogger um 12: DAX – Was für ein Comeback

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nach einem Horrorstart in den Freitaghandel konnte sich der DAX bis zum Mittag dank überraschend guter Konjunkturdaten für die Eurozone sogar leicht in die Gewinnzone kämpfen. Allerdings gilt es, nicht zu euphorisch zu sein. Schließlich können uns die Marktunsicherheiten rund um China, Griechenland und natürlich auch die anstehende Fed-Zinswende jederzeit wieder einholen. Wie schnell das geht, haben Anleger in dieser Woche schmerzlich erfahren müssen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +0,1% 10.433
MDAX -0,1% 19.882
TecDAX -1,1% 1.667
SDAX -1,0% 8.525
Euro Stoxx 50 -0,1% 3.349

Die Topwerte im DAX sind adidas (WKN A1EWWW), K+S (WKN KSAG88) und BMW (WKN 519000). Nachrichten gibt es vor allem aus den USA. Dabei fielen die Reaktionen auf die jüngsten Quartalsergebnisse bei Hewlett-Packard (HP) (WKN 851301) und dem SAP-Konkurrenten Salesforce.com (WKN A0B87V) höchst unterschiedlich aus. Während HP weiter unter schrumpfenden PC-Absätzen leidet und im Juli-Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen musste, setzte die weltweite Nummer eins unter den Cloud-Softwareanbietern ihren Wachstumskurs fort. So konnte die Salesforce-Aktie am Donnerstagabend deutlich zulegen, während die Papiere von HP schwächelten. Im Fall der Nordex-Aktie (WKN A0D655) stellt sich wiederum die Frage, ob die jüngste Rallye auch bei den aktuellen Marktunsicherheiten weitergehen kann. Auch der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) will die gute Entwicklung trotz der allgemeinen Turbulenzen fortsetzen.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Freitagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1253 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Donnerstagmittag auf 1,1199 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8929 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Freitagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 41,19 US-Dollar je Barrel 0,9 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 0,4 Prozent auf 46,39 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.149,53 US-Dollar je Unze (-1,2 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet kein klarer Trend ab, da sich die Futures unterschiedlich entwickeln:

Dow Jones Future -0,1% 16.903
NASDAQ100-Future -0,2% 4.359
S&P500-Future +0,1% 2.026

Zum Wochenschluss bietet die Wall Street noch einmal einige interessante Quartalszahlen. Mit dem Schuhhändler Foot Locker (WKN 877539) steht in dieser Woche ein weiterer Handelstitel auf der Agenda. Darüber hinaus wird vorbörslich auch der Landmaschinenhersteller Deere (WKN 850866) seine neuesten Zahlen vorlegen. Während der Gewinn bei Deere deutlich zurückgehen sollte, wird bei Foot Locker ein Ergebnisanstieg erwartet.

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