Die Börsenblogger um 12: DAX – RWE, Lanxess und Lufthansa im Fokus

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Gestern verzeichnete der DAX einen Tagesverlust von 2,1 Prozent und heute Mittag liegt das Minus bereits wieder bei rund 1 Prozent. Dabei wird die Anlegerstimmung hierzulande am Donnerstag von den erneut schwachen Vorgaben aus Asien und den USA belastet. Da hilft es auch nicht, dass sich die US-Notenbank Fed die Sache mit der Zinsanhebung schon im September möglicherweise doch noch überlegen könnte.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,9% 10.583
MDAX -1,4% 20.116
TecDAX -1,8% 1.717
SDAX -1,4% 8.725
Euro Stoxx 50 -0,9% 3.400

Die Topwerte im DAX sind RWE (WKN 703712), Lanxess (WKN 547040) und Lufthansa (WKN 823212). Das sind auch die einzigen drei DAX-Werte, die sich am Donnerstagmittag knapp im Plus halten können. Nachrichten gibt es unter anderem vom Autovermieter Sixt (WKN 723132). Dieser konnte nach einem guten Jahresauftakt 2015 beim Wachstumstempo im zweiten Quartal sogar noch etwas zulegen. Auch die Ergebnisse wurden gesteigert, während die Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr nach oben geschraubt wurden. Gut lief es zuletzt auch beim Telekommunikationsunternehmen Drillisch (WKN 554550). Dem österreichischen Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) (WKN 907391) machten zuletzt wiederum die Ölpreisschwäche und die Investitionszurückhaltung der Öl- und Gasunternehmen zu schaffen.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag wegen der Fortschritte bei der Griechenland-Rettung gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1161 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Mittwochmittag auf 1,1041 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9057 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus und setzten ihre Talfahrt angesichts hoher US-Lagerbestände, der Sorgen vor einem wirtschaftlichen Abschwung und eines anhaltenden Überangebots am Weltmarkt fort. Zuletzt war WTI mit 40,56 US-Dollar je Barrel 1,1 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel ebenfalls um 1,1 Prozent auf 46,34 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.137,78 US-Dollar je Unze (+0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -0,8% 17.153
NASDAQ100-Future -0,8% 4.468
S&P500-Future -0,8% 2.057

Am Donnerstag erwarten uns im Zuge der aktuellen US-Berichtssaison einige weitere Leckerbissen. Vorbörslich wird der Solarkonzern JinkoSolar (WKN A0Q87R) über das abgelaufene Quartal berichten. Analysten rechnen mit deutlich steigenden Gewinnen. Am Abend folgen die Zahlen des IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP) (WKN 851301) und des SAP-Konkurrenten sowie CRM- und Cloud-Spezialisten Salesforce.com (WKN A0B87V). Während im Fall von HP am Markt ein Gewinnrückgang erwartet wird, rechnen Analysten für Salesforce im Schnitt mit einem Gewinnanstieg um knapp 40 Prozent.

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