BMW: Das hat die weltweite Nummer eins nicht verdient

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Bildquelle: Pressefoto BMW AG

BMW (WKN 519000) konnte im zweiten Quartal 2015 einmal mehr bei den Absätzen und ganz besonders beim Umsatz zulegen, allerdings lief es vor allem auf der Ergebnisseite nicht mehr ganz so rund wie man es zuletzt von den Bayern gewohnt war. Schuld war unter anderem ein verstärkter Preiskampf in China. Trotzdem wurden die Jahresziele bestätigt, während die Profitabilität im Kernsegment Automobile den eigenen Erwartungen gerecht wurde.

Die EBIT-Marge lag bei 8,4 Prozent und damit innerhalb des Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent. Im Vorjahreszeitraum kam die weltweite Nummer eins unter den Premium-Autoherstellern jedoch auf einen Wert von 11,7 Prozent. Angesichts des EBIT-Rückgangs um 15,8 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro im Segment Automobile ist die geringere Marge auch nicht verwunderlich. BMW machte die Herausforderungen in einzelnen Märkten und die damit verbundene Wettbewerbsintensität sowie einen veränderten Modellmix mit einem höheren Anteil kompakter Autos für die geringere Profitabilität verantwortlich.

Zumindest konnten die Jahresziele bestätigt werden. Demnach sollen die Auslieferungen und das Vorsteuerergebnis solide wachsen. Zudem will man trotz der Angriffe von Daimler (WKN 710000) und seiner Pkw-Marke Mercedes-Benz auch 2015 der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen bleiben.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Auch wenn sich BMW einer schwierigeren Marktsituation gegenübersieht und die Gewinne etwas weniger beeindruckend als zuletzt daherkommen, bietet der jüngste Kursrutsch der BMW-Aktie eine gute Einstiegsgelegenheit. Immerhin hat der DAX-Wert gegenüber dem im Frühjahr erreichten Allzeithoch bei knapp 124 Euro fast 30 Prozent an Wert eingebüßt. Damit dürften Investoren die weltweite Nummer eins unter den Premiumherstellern zu hart abgestraft haben. Wer gehebelt auf steigende Kurse der BMW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1NAP ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto BMW AG


3 KOMMENTARE

  1. […] BMW konnte im zweiten Quartal 2015 einmal mehr bei den Absätzen und ganz besonders beim Umsatz zule…, allerdings lief es vor allem auf der Ergebnisseite nicht mehr ganz so rund wie man es zuletzt von den Bayern gewohnt war. Schuld war unter anderem ein verstärkter Preiskampf in China. Allerdings wurden die Jahresziele bestätigt, während man die weltweite Nummer eins unter den Premium-Autoherstellern nicht zu früh abschreiben sollte. Wer gehebelt auf steigende Kurse der BMW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1NAP ins Auge fassen. […]

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