Nokia-Aktie: Noch mehr Schlagkraft

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Bildquelle: Pressefoto Nokia

Nach einem enttäuschenden Jahresauftakt konnte der einstmals weltgrößte Handyhersteller Nokia (WKN 870737) im Juni-Quartal im Bereich Netzwerkausrüstung in Sachen Profitabilität wieder deutlich besser abschneiden. Zudem profitierten die Finnen vom schwachen Euro. Und nun konnte man endlich auch den Kartendienst Here an den Mann bringen, während die Übernahme von Alcatel-Lucent (WKN 873102) zukünftig für noch mehr Schlagkraft sorgen soll.

Wie erwartet geht Here an ein Konsortium aus den deutschen Automobilherstellern Daimler (WKN 710000), BMW (WKN 519000) und Audi. Diese wollen sich auf diese Weise von den Kartenangeboten der Internet- und Technologiekonzerne Google (WKN A0B7FY) und Apple (WKN 865985) unabhängiger machen. Angesichts des großen Interesses für Here war am Markt lange Zeit darüber spekuliert worden, dass der Kaufpreis über den nun vermeldeten 2,8 Mrd. Euro liegen könnte. So ist es auch zu erklären, dass sich der Anlegerjubel zu Wochenbeginn in Grenzen hält.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Wesentlich besser kamen zuletzt die jüngsten Nokia-Quartalsergebnisse am Markt an. Mit ihnen konnte das Unternehmen Sorgen zerstreuen, wonach das Wachstum und der Griff nach Marktanteilen im Netzwerkgeschäft angesichts gewährter Rabatte auf die Margen drücken könnten. Zusammen mit Alcatel-Lucent dürfte dann noch einiges an Markt- und Preissetzungsmacht hinzukommen. Wer daher gehebelt auf steigende Kurse der Microsoft-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1PFK ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Nokia


1 KOMMENTAR

  1. […] Elon Musk, Chef des kalifornischen Elektrowagenbauers Tesla Motors (WKN A1CX3T), hat immer wieder betont, dass es weniger die Nachfrage ist, die das Unternehmen bremsen würde, sondern vielmehr die Fähigkeit der hohen Nachfrage mithilfe einer entsprechenden Produktionsausweitung gerecht zu werden. Angesichts der nun zurückgefahrenen Prognose für die Auslieferungen in 2015 wurde dies erneut deutlich. Allerdings hatte Tesla auch an anderer Stelle zuletzt nicht gerade sehr gute Nachrichten parat. In vielerlei Hinsicht konnte Facebook (WKN A1JWVX) in der Zeit zwischen April und Juni 2015 beeindruckende Geschäftsergebnisse verbuchen. Doch die wachsenden Ausgaben sorgen bei einigen Investoren für schlechte Stimmung. Somit bleibt es offen, ob Konzernchef und Gründer Mark Zuckerberg die eingeforderte Zeit tatsächlich bekommen wird, um die Geschäftsgrundlage mithilfe enormer Investitionen zu verbreitern. Mehr dazu hier. Der kanadische Goldminenbetreiber Barrick Gold (WKN 870450) hat es im zweiten Quartal geschafft, den Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verringern. Allerdings war das viel zu wenig, um verlorengegangenes Anlegervertrauen zurückzugewinnen. Zumal es derzeit auch nicht danach aussieht, dass sich der Goldpreis erholen wird. Unsere Einschätzung dazu hier. Die Aktie des Ölbohrkonzerns und Tiefsee-Bohrspezialisten Transocean (WKN A0REAY) ist am Donnerstag der große Star am Schweizer Aktienmarkt. Zwar hat das Unternehmen auch weiterhin mit den Folgen der gesunkenen Ölpreise zu kämpfen, allerdings konnte der Konzern den schwierigen Marktbedingungen überraschend gut trotzen. Gleichzeitig bleiben die Aussichten nicht gerade rosig. Nach einem enttäuschenden Jahresauftakt konnte der einstmals weltgrößte Handyhersteller Nokia (WKN 870737) im Juni-Quartal im Bereich Netzwerkausrüstung in Sachen Profitabilität wieder deutlich besser abschneiden. Zudem profitierten die Finnen vom schwachen Euro. Und nun konnte man endlich auch den Kartendienst Here an den Mann bringen, während die Übernahme von Alcatel-Lucent zukünftig für noch mehr Schlagkraft sorgen soll. Unsere Einschätzung dazu hier. […]

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