Im Fokus Hang Seng China Enterprises Index: Ist das Beben endgültig vorbei?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Das Beben an den chinesischen Börsen scheint vorerst vorbei zu sein. Allerdings wäre es noch zu früh, endgültig Entwarnung zu geben. Schließlich musste die Regierung weitreichende Markteingriffe vornehmen, um die Lage zu stabilisieren. Es bleibt offen, wie es weitergeht, wenn die Dinge ihren gewohnten Gang ohne massive staatliche Eingriffe nehmen.

Wenn man sich die Kursentwicklung an den chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen anschaut, dann konnten die wichtigsten Indizes seit Jahresbeginn 2015 und vor allem auf Zwölfmonats-Sicht trotz der zwischenzeitlichen Kursverluste eine sehr gute Performance abliefern. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich jedoch einiges abgespielt, was das Vertrauen in die chinesischen Aktienmärkte erschüttert haben dürfte. Nachdem die Kurse vor allem zu Beginn dieses Jahres steil nach oben gingen, wurde schon vielfach von einer Spekulationsblase gesprochen. Als die Kurse jüngst um 30 bis 40 Prozent einbrachen, sah man dementsprechend das Platzen der Blase. Mit teilweise radikalen Maßnahmen konnte die Zentralregierung in Peking nun für ein Ende der Kursstürze und sogar eine deutliche Erholung sorgen.

Zu den ergriffenen Maßnahmen zählen zum Beispiel großzügige Kredite der China’s Securities Finance Corporation (CSF) an Brokerfirmen, mit denen diese wiederum Aktien kaufen sollen. Darüber hinaus wurde mehr als die Hälfte der Aktien vom Handel ausgesetzt, während Börsengänge gestoppt wurden. Angesichts der massiven Eingriffe stellt sich jedoch die Frage, ob nicht vielleicht ein zu hoher Preis bezahlt wurde. Schließlich wollte die Zentralregierung auf etwas mehr Marktwirtschaft setzen und die Börsen öffnen. Mit den jüngsten Maßnahmen wurde jedoch ein weiterer Versuch unternommen, die Aktienmärkte zu kontrollieren.

Schon heute ist es für ausländische Investoren schwierig, chinesische Aktien zu handeln. Ein Weg führt über die so genannten H-Aktien. Dabei werden Papiere von Unternehmen vom chinesischen Festland an der Börse in Hongkong gehandelt. Der wichtigste Index für die H-Aktien ist der Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI), während zum Beispiel im Hang Seng Index auch Unternehmen aus Hong Kong zu finden sind.

Die jüngsten Kurseinbrüche können aber auch eine Einstiegsgelegenheit bieten. Immerhin hat die Regierung nun deutlich gemacht, dass man es nicht zulassen wird, dass die Aktienkurse ungebremst in die Tiefe stürzen. Gleichzeitig sollen noch mehr institutionelle Investoren an den Markt gelockt werden. Diese sehen Aktieninvestments eher strategisch und halten diese dementsprechend länger. Kleinanleger sind da wie man jüngst sehen konnte wesentlich wankelmütiger. Dabei sorgte der Umstand, dass Kleinanleger für die chinesischen Börsen enorm wichtig sind dafür, dass sich der Absturz verstärkte. Darüber hinaus könnte das anhaltend hohe Wirtschaftswachstum für eine neuerliche Kursrallye sorgen. Dieses ist zwar nicht mehr so hoch wie in den vergangenen Jahren, allerdings wären fast alle Volkswirtschaften auf der Welt froh mit dem gleichen Tempo wie China zu wachsen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT80AB) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,21, die Knock-Out-Schwelle bei 9.440,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende HSCEI-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM4M28, aktueller Hebel 3,22; Knock-Out-Schwelle bei 14.730,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 14.07.2015/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

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