Ein Plädoyer für Gold – auf die Motive kommt es an

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie zu Beginn der Finanzkrise das Thema Gold in aller Munde war. Wer damals gegen drohende Inflation, einen mögliches Zerbrechen des Euro oder auch aus Angst vor einem großen Zusammenbruch der Banken Vorsorge treffen wollte, hatte sich Gold zugelegt. Und zwar physisch. Der Run auf das gelbe Metall war so stark gewesen, dass im September 2011 für eine Unze Gold rund 1.920 US-Dollar bezahlt wurden – das war das bisherige Allzeithoch.

Glücklicherweise sind viele Horrorszenarien, die während der vergangenen Jahre befürchtet wurden, bislang nicht oder nur in ganz abgeschwächter Form eingetreten. Und auch der Preis des Goldes ist oftmals längst nicht mehr auf dem Niveau, auf dem sich damals vor allen Dingen Privatanleger eingedeckt hatten. Deswegen wundert es nicht, wenn sich heute viele Menschen nicht mehr für das Edelmetall interessieren. Die einen, weil sie ihr Investment als Schieflage wahrnehmen, und die anderen, weil sie an jeder Straßenecke zu hören bekommen, dass Gold jetzt richtig angeschlagen sei.

Deswegen möchte ich dem einen oder anderen enttäuschten Anleger noch einmal ins Bewusstsein rufen, warum man sich eigentlich einst Gold zugelegt hat: als Versicherung gegen den globalen monetären GAU…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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