Es ist geschafft!

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Griechenland ist und bleibt das beherrschende Thema am deutschen Aktienmarkt. Und nachdem Meldungen bezüglich einer Einigung im Schuldenstreit am Montagvormittag die Runde machten, konnte auch der DAX deutlich zulegen. Dies ist ein Grund für Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte, bei HypoVereinsbank onemarkets, in seinem wöchentlichen Marktkommentar auf die wichtigsten Entwicklungen zu schauen.

„Einstimmige Einigung beim Euro-Gipfel über Griechenland-Rettung,“ titelt finanzen.net. Die Anleger quittieren die Nachricht zum Handelsauftakt mit einem Plus von über einem Prozent. Ob dies allerdings zu einer Beruhigung an den Börsen führen wird, muss sich noch zeigen. Groß durchatmen können Anleger ohnehin nicht. In der kommendeWoche kommt der Datenreigen in den USA allmählich in Fahrt. Zudem steht die EZB-Sitzung an.

Unternehmen im Fokus

Diese Woche wird der europäische Automobilverband ACEA Zahlen zu den Neuzulassungen melden. Diese Daten könnten die Aktien von BMW, Daimler und VW bewegen.

Allmählich kommt auch die Berichtssaison in den USA in Fahrt. So werden kommende Woche vor allem Zahlen von großen US-Finanzinstituten wie Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Wells Fargo erwartet. Einem Beitrag in der Börsenzeitung zufolge rechnen die Analysten bei den meisten Banken mit einem Rückgang des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Technisch spannend

Die Allianz ist zurück im Aufwärtstrend und knackte damit auch die 50- und 200-Tage-EMA-Durchschnittslinie. Die nächste Hürde liegt bei EUR 149,70. Die Deutsche Bank bildet einen Rebound. Unterstützung findet die Aktie bei EUR 27,40. Die nächste Hürde liegt bei EUR 29,55. Die Deutsche Lufthansa hat die Marke von EUR 12 überflogen und verharrt nun auf Höhe der 50-Tage-EMA-Durchschnittslinie (EUR 12,20). E.ON setzt ebenfalls zum Rebound an und schiebt sich über die Marke von EUR 12,25. Solange dieses Level gehalten wird, besteht die Chance auf eine Erholung bis EUR 12,75 (Widerstandsmarke, 50-Tage-EMA-Durchschnittslinie). Münchener Rück ist aus dem seit Anfang Juni gebildeten Seitwärtstrend nach oben ausgebrochen. Oberhalb von EUR 170 könnten weitere Käufer einsteigen.

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sollten Anleger einen Stopp-Loss setzen. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter: tradingdesk.onemarkets.de.

Wichtige Termine

Mitte der Woche werden Zahlen zum Einzelhandelsumsatz und zum BIP für Q2 aus China erwartet. In den USA steht das Beige Book und die halbjährlich stattfindende Anhörung der FED-Chefin im Fokus und in Europa werden Anleger vor allem die Zinsentscheidung der EZB im Visier haben.

Charttechnischer Ausblick: DAX®

• Widerstandsmarken: 11.580/11.850 Punkte
• Unterstützungsmarken: 10.800/10.870/11.200 Punkte

Der DAX® scheint die Konsolidierung abgeschlossen zu haben und hat die 50-Wochen-EMA-Durchschnittslinie damit verteidigt. Zum Auftakt in die neue Woche hat der Index den Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt. Damit ist eine Fortsetzung der Erholung bis 11.580 und im weiteren Verlauf bis 11.850 Punkte möglich.

Euphorie ist allerdings noch nicht zu spüren. Ein vorübergehender Käuferstreik könnte den Index kurzfristig noch einmal unter 11.200 Punkte drücken. Viele dürften nämlich die Rallye der vergangenen Tage verpasst haben und warten nun auf günstigere Einstiegschancen. Dann sollten die Bullen allerdings wieder zugreifen. Bricht der Index jedoch unter 11.000 Punkte, ist wieder Vorsicht geboten. In diesem Fall könnte es einen erneuten Rücksetzer geben.

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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