Die Börsenblogger um 12: China als neuer Brandherd?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Griechenland hat also wieder einmal einige Tage Zeit bekommen, um den internationalen Geldgebern überzeugende Reformpläne vorzustellen. Doch selbst wenn am Ende irgendeine Art von Einigung stehen sollte, könnten größere Probleme auf die Finanzmärkte zukommen. Dazu brauchen wir nur einen Blick auf den chinesischen Aktienmarkt, die jüngsten Kursstürze und die hektischen Versuche der Regierung, für Beruhigung zu sorgen, zu werfen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX                         +0,2% 10.696
MDAX                      -0,2% 19.380
TecDAX                   -0,9% 1.610
SDAX                       -0,4% 8.465
Euro Stoxx 50         +0,5% 3.311

Die Topwerte im DAX sind ThyssenKrupp (WKN 750000), Lufthansa (WKN 716460) und Siemens (WKN 723610). Schlecht läuft es dagegen für die BMW-Aktie (WKN 519000), nachdem die Analysten bei Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie der Münchner gesenkt und das „Sell“-Rating bestätigt hatte. So richtig tief im Minus steckt die Aktie des Laserspezialisten LPKF (WKN 645000). Schuld ist eine Gewinnwarnung.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Mittwochmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1043 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Dienstagmittag auf 1, 0931 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,9148 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Mittwochmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 52,33 US-Dollar je Barrel 1,2 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,9 Prozent auf 57,34 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.153,83 US-Dollar je Unze (-0,9 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future        -0,9% 17.511
NASDAQ100-Future     -1,0% 4.376
S&P500-Future             -1,0% 2.052

Das zweite Halbjahr ist erst wenige Tage alt, doch in den USA beginnt bereits die Berichtssaison zum zweiten Quartal. Der Aluminiumkonzern Alcoa (WKN 850206) wird dabei den Reigen der Bilanzvorlagen eröffnen. Zwar hat die Bedeutung Alcoas als Gradmesser für die US-Wirtschaft in den letzten Jahren drastisch abgenommen, dennoch geht vom amerikanischen Branchenführer wohl auch in diesem Quartal ein Signal für die Wall Street aus. Analysten erwarten ein deutliches Gewinnplus.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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