Commerzbank setzt nun also auf Bad Bank?

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Das Thema Bad Bank geistert ja schon einige Zeit durch die Medien. Nun soll das Konzept bei der Commerzbank umgesetzt worden sein. Zumindest berichtet dies das Handelsblatt am späten Donnerstag. Die Meldung sorgte dabei gegen Ende des Frankfurter Handels noch für gute Laune.

Die Commerzbank-Aktie schloss mit einem Plus von fast 6 Prozent.

Das Modell orientiert sich der Zeitung zufolge an dem der Dresdner Bank, die eine derartige Abwicklungseinheit bereits 2002 gegründet hatte. Konkret geht es dabei zunächst um eine Verwertung komplexer Positionen, nicht um die Verwertung von Elementen aus der Staatsfinanzierungssparte.

Damit verschwinden zunächst die entsprechenden Papiere nur aus den Unterbilanzen der jeweiligen Abteilungen. Für die gesamte Bank ergeben sich keine geringeren Belastungen, jedoch können die entsprechenden Papiere zentral verwaltet werden.

Nach den heutigen Schreckensmeldungen von der Deutschen Bank wird dies den morgigen Börsentag sicher erneut in Bewegung halten.


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