KfW meint es mit der Förderung energieeffizienter Gebäude ernst

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Bei dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland Interhyp begrüßt man einige Änderungen bei der KfW-Förderung. Demnach würde die Kreditanstalt für Wiederaufbau damit signalisieren, dass es ihr mit der Förderung energieeffizienter Gebäude auch in Zukunft ernst ist.

Im ersten Fall handelt es sich um eine ab dem 1. August 2015 wirksame Änderung des Programms „Energieeffizient Sanieren“. Mit dieser wird der Geltungsbereich erweitert und der Förderhöchstbetrag erhöht. Während bisher der 1. Januar 1995 als Fördergrenze galt, unterstützt die staatliche KfW-Förderbank zukünftig auch energieeffiziente Maßnahmen an Wohngebäuden, für die der Bauantrag bzw. die Bauanzeige vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde. Darüber hinaus wird der Förderhöchstbetrag laut Interhyp-Angaben pro Wohneinheit für Sanierungen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, von bislang 75.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht.

Mit der Förderung des neuen Standards „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ (ab 1. April 2016) trägt die KfW wiederum dem Umstand Rechnung, dass ab 1. Januar 2016 höhere energetische Anforderungen an Neubauten nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft treten. Damit wird der alte Förderstandard „KfW-Effizienzhaus 70“ laut Interhyp nahezu den gesetzlichen Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen. Zudem beträgt der Förderhöchstbetrag je Wohneinheit dann 100.000 Euro statt wie bisher 50.000 Euro. Für 20- und 30-jährige Kreditlaufzeiten wird überdies eine 20-jährige Zinsbindungsvariante eingeführt – noch gilt für diese KfW-Darlehen stets die zehnjährige Sollzinsbindung, so Interhyp.

„Mit der Überarbeitung ihrer Energieeffizienz-Programme trägt die KfW den gestiegenen Anforderungen an die energetische Qualität für Neubauten und Bestandsgebäude der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 Rechnung“, kommentiert Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, und fügt hinzu: „Immobilienkäufer und Bauherren, die eine Förderung durch die KfW anstreben, sollten die Umstellung der Programme sowie die jeweiligen Fristen unbedingt im Blick behalten.“ „Mit dem Angebot einer längeren Zinsbindung vermindert sich das Zinsänderungsrisiko für Kreditnehmer erheblich. Damit werden KfW-Darlehen nochmals deutlich attraktiver – insbesondere für Kunden, die nach hoher Planungssicherheit streben“, sagt Goris.

Bildquelle: dieboersenblogger.de

 


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