Die Börsenblogger um 12: DAX – Zu früh gefreut?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Am Montag und Dienstag war der Anlegerjubel angesichts einer wahrscheinlicher gewordenen Griechenland-Rettung groß. Doch zunächst mussten Börsianer einsehen, dass immer noch einige große Stolpersteine für einen Deal vorhanden sind. Und dann machte noch die Meldung die Runde, dass die internationalen Geldgeber die neuen Reformvorschläge aus Griechenland ablehnen würden.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX                         -0,8% 11.457
MDAX                      -0,5% 20.196
TecDAX                   -1,2% 1.682
SDAX                       -0,1% 8.750
Euro Stoxx 50         -0,6% 3.603

Die Topwerte im DAX sind RWE (WKN 703712), Münchener Rück (WKN 843002) und Deutsche Telekom (WKN 555750). Im Fall der RWE-Aktie beschäftigen sich Investoren vor allem mit den Spekulationen rund um die Kohle-Abgabe. Beim Video-on-Demand-Anbieter Netflix (WKN 552484) ist es wiederum der anstehende Aktiensplit, der für Gesprächsstoff sorgt, während der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel (WKN A0JLPR) weiter profitabel wachsen möchte.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Mittwochmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1225 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Dienstagmittag auf 1,1204 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8925 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Mittwochmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 61,38 US-Dollar je Barrel 0,5 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 0,4 Prozent auf 64,84 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.177,58 US-Dollar je Unze (+0,6 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future        -0,4% 18.003
NASDAQ100-Future     -0,3% 4.529
S&P500-Future             -0,3% 2.110

Zur Wochenmitte richtet sich der Blick der Marktteilnehmer in Sachen Quartalszahlen auf die Veröffentlichung des US-Saatgutriesen Monsanto (WKN 578919) und des Einrichtungsspezialisten Bed Bath & Beyond (WKN 884304). Während Monsanto einen kräftigen Gewinnzuwachs verzeichnen soll, wird bei Bed Bath & Beyond lediglich ein geringes Ergebnisplus erwartet.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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