Preisdruck am Immobilienmarkt?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der internetbasierte Finanzmarktplatz Europace hat auch im Mai steigende Immobilienpreise in Deutschland ausgemacht. Allerdings hat die Dynamik bei den Preissteigerungen angesichts etwas höherer Zinsen abgenommen. Bei der Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite geht man sogar davon aus, dass weiter steigende Zinsen zu einem Nachfragerückgang und damit einem höheren Preisdruck führen könnten.

Der entsprechende Europace Hauspreis-Index EPX Mai legte gegenüber dem Vormonat gerade einmal um 0,31 Prozent auf 120,68 Punkte zu. Bei den Bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern wurde mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent eine Stagnation festgestellt, während bei Eigentumswohnungen sogar ein Rückgang um 0,13 Prozent ausgemacht wurde. Lediglich der Anstieg bei den Neubau-Häusern um 0,95 Prozent sorgte laut Europace-Angaben dafür, dass der Gesamtindex noch leicht um 0,31 Prozent auf 120,68 Zähler zulegen konnte. Im Vorjahresvergleich lag das Plus jedoch bei 5,34 Prozent.

„Nach dem deutlichen Anstieg in den ersten beiden Mai-Wochen haben sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen in der zweiten Monatshälfte seitwärts bewegt. Doch das hat genügt, um den Preisanstieg bei Immobilen erneut niedrig zu halten“, erläutert Europace-Vorstandschef Thilo Wiegand. „Zu einem wirklichen Rückgang der Preise ist es zwar noch nicht gekommen. Aber wenn die Zinsen weiter steigen, dürfte sich das auch bei der Nachfrage nach Immobilien und entsprechend ihren Preisen bemerkbar machen.“

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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