Bilfinger: Nicht die Finger verbrennen

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Bildquelle: Pressefoto Bilfinger SE

Nach einer weiteren Gewinnwarnung und der Ankündigung, die Kraftwerkssparte zu verkaufen, waren Anleger schnell dabei, Bilfinger (WKN 590900) abzustrafen. Nun haben auch die meisten Analysten ihre Einschätzungen zum Bau- und Dienstleistungskonzern überarbeitet. Dabei scheint die vorherrschende Meinung zu sein, dass sich die im MDAX gelistete Bilfinger-Aktie nicht so schnell erholen dürfte.

Die Analysten bei der UBS waren bereits in der Vorwoche zu dem Schluss gekommen, dass Bilfinger selbst nach dem Verkauf der Problemsparte Nummer eins vor großen Herausforderungen stehen würde. Daher wollten sie das Kursziel überarbeiten. Nun ging es von 41,00 auf 32,00 Euro nach unten, während das „Neutral“-Rating bestätigt wurde. Auf Analystenseite sieht man die weiteren Herausforderungen zum Beispiel im Bereich Öl und Gas. Zudem hätte irgendwann auch die Kraftwerkssparte zu einer Ergebniserholung beitragen können.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Nach einem weiteren Kurseinbruch ist die Bilfinger-Aktie nun deutlich günstiger geworden. Allerdings waren wir auch nach den vorherigen Gewinnwarnungen an einem ähnlichen Punkt. Das Unternehmen hat es wiederum jedes Mal geschafft zu beweisen, dass es noch schlimmer kommen kann. Bevor sich Anleger also ein weiteres Mal die Finger verbrennen, sollte man abwarten, bis das Management etwas von dem verlorenen Vertrauen zurückgewinnen kann. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Bilfinger-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG2CUQ ins Auge fassen. Shorties könnten einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DG50HM werfen.

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Bildquelle: Pressefoto Bilfinger SE


2 KOMMENTARE

  1. Hei der Bodner und seine Heiopeis sind endlich WEG !
    Der erbärmlichste CEO aller Zeiten.
    Wenn möglich, sogar schlimmer als Koch, welcher wg. zu viel Ehrgeiz alles vermasselt hat (aber wie viele Andere bevor ihm! Koch ist in guter und großer Gesellschaft!)

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