Novartis zeigt sich weiter unbeeindruckt

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Bildquelle: Pressefoto Novartis

Viele Schweizer Unternehmen stöhnen derzeit unter der Frankenaufwertung. Der weltgrößte Pharmakonzern Novartis (WKN 904278) gehört nicht dazu. Stattdessen wollen die Basler ihre Profitabilität dank der voranschreitenden Portfoliobereinigung, weiterer Effizienzmaßnahmen, des Wachstums in den Schwellenländern und auch dank des Erfolgs neuer Medikamente noch deutlicher steigern. Damit sollte die Novartis-Aktie auch die zum Allzeithoch fehlenden knapp 10 Prozent aufholen können.

Im Zuge einer Investorenkonferenz konnte Novartis nun vermelden, dass die Portfolioumbildung weitgehend abgeschlossen sei. Während das vom Konkurrenten GlaxoSmithKline (GSK) übernommene Onkologieportfolio immer besser integriert wird, soll der Verkauf der Grippemittel-Sparte an das australische Pharmaunternehmen CSL in der zweiten Hälfte dieses Jahres unter Dach und Fach gebracht werden. Novartis hatte unlängst angekündigt, sich zukünftig nur noch auf die Kernbereiche Pharma, Augenheilkunde und Generika konzentrieren zu wollen. Ganz besonders stolz ist man auf Unternehmensseite jedoch auf die eigene Forschung und die prall gefüllte Pipeline. Aus der dieser werden immer wieder neue Umsatz- und Gewinnlieferanten hervorgebracht.

Ganz großes Potenzial sollen dabei das Schuppenflechte-Medikament „Cosentyx“ und das Mittel „LCZ696“ haben. Letzteres kommt bei Patienten mit einer chronischen Herzschwäche zum Einsatz. Insbesondere „Cosentyx“ werden dabei ein Blockbuster-Potenzial und mögliche Spitzenerlöse von 4 bis 5 Mrd. US-Dollar zugetraut. Die Tochtergesellschaft Sandoz konnte wiederum mit dem Medikament „Glatopa“ zuletzt einen Erfolg in den USA verbuchen. Laut Unternehmensangaben ist es das erste in den USA zugelassene Generikum als Alternative für die MS(Multiple Sklerose)-Therapie „Copaxone“ des Wettbewerbers Teva.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

In diesem Jahr sollen die verschiedenen Effizienzmaßnahmen und Produkteinführungen Novartis laut Unternehmensprognose ein währungsbereinigtes Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich einbringen. Beim operativen Ergebnis soll es wiederum einen Anstieg im einstelligen Prozentbereich geben. Außerdem hat das Management versprochen, die Serie der Dividendensteigerungen fortzusetzen. Inzwischen steht Novartis bei 18 Dividendenanhebungen in Folge. Damit gehört das Unternehmen zu den europäischen Dividendenaristokraten. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Novartis-Aktie profitieren möchten, könnten einen Blick auf einen Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT84J5) werfen.

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Bildquelle: Pressefoto Novartis


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