RWE: Schlechte Aussichten vollständig eingepreist?

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Bildquelle: Pressefoto RWE

Bei den beiden DAX-Versorgerwerten RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) sind Anleger einiges an Kummer gewohnt. Insbesondere die RWE-Aktie hat dabei die Hoffnungen auf eine Bodenbildung zuletzt enttäuscht, während nach dem Unterschreiten der 20-Euro-Marke nun auch ein neues Allzeittief winkt. Allerdings sind noch nicht alle Marktteilnehmer bereit, die Essener aufzugeben.

Die Analysten bei der DZ Bank haben das Rating für die RWE-Aktie (Kursziel: 21,50 Euro) gleich von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ nach oben geschraubt. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die rückläufigen Gewinnaussichten nun „mehr als“ eingepreist sein sollten und die Bewertungsrelationen sowie Dividendenrenditen wieder attraktiv seien. Positiv wird auch gewertet, dass die Bundesregierung ihre Pläne hinsichtlich einer für die Kohlemeiler schädigenden Sonderabgabe überdenkt.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

So schön sich das auch anhören mag, hat RWE bisher leider unter Beweis gestellt, dass es immer wieder noch schlimmer kommen kann. Somit würde ich erst einmal eine tatsächliche Bodenbildung abwarten, um dann eventuell auf ein Kurscomeback zu setzen. Wer jedoch jetzt schon einmal gehebelt auf steigende Kurse der RWE-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1KM7 ins Auge fassen. Shorties könnten einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DG5FZB werfen.

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Bildquelle: Pressefoto RWE


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