Die Börsenblogger um 12: Henkel und die Autokonzerne lenken von Griechenland ab

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Griechenland-Schulden sind heute nicht das einzige Thema am deutschen Aktienmarkt. Allerdings wurden weder die Mai-Absatzzahlen am europäischen Automarkt besonders positiv aufgenommen noch die Medienberichte, wonach der Konsumgüterkonzern Henkel (WKN 604843) bei der Wella-Übernahme leer ausgegangen sein soll.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX                         -1,0% 10.875
MDAX                      -1,0% 19.438
TecDAX                   -1,1% 1.605
SDAX                       -0,9% 8.364
Euro Stoxx 50         -0,8% 3.409

Während sich alle 30 DAX-Werte am Dienstagmittag im Minus befinden, können sich Lanxess (WKN 547040), Allianz (WKN 840400) und Münchener Rück (WKN 843002) noch am besten halten. Am DAX-Ende ist wiederum Henkel zu finden, nachdem „Reuters“ berichtet hatte, dass die Sparten Haarpflege, Duftstoffe und Kosmetik von Procter & Gamble (WKN 852062) an den US-Konzern Coty (WKN A1WY6X) gehen sollen. Die großen deutschen Autokonzerne Daimler (WKN 710000), BMW (WKN 519000) und Volkswagen (WKN 766403) müssen wiederum fürchten, dass die Erholung am europäischen Automarkt ein Ende findet.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Dienstagmittag leicht gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1259 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Montagmittag auf 1,1218 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8914 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Dienstagmittag ebenfalls leicht im Minus. Zuletzt war WTI mit 60,09 US-Dollar je Barrel 0,1 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,3 Prozent auf 63,72 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Verlustzone und lag bei 1.182,68 US-Dollar je Unze (-0,3 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future        -0,5% 17.626
NASDAQ100-Future     -0,6% 4.403
S&P500-Future             -0,5% 2.065

Die Berichtssaison ist weitgehend durch. Dennoch gibt es noch immer zahlreiche Unternehmen, die aufgrund abweichender Geschäftsjahre Zahlen melden. Am Dienstag nach US-Börsenschluss stehen hierbei der Software-Konzern Adobe Systems (WKN 871981) und die Restaurantkette Bob Evans Farms (WKN 868529) im Blick. Während der Hersteller von Grafiksoftware einen deutlichen Gewinnanstieg vermelden dürfte, erwarten Analysten bei Bob Evans einen deutlichen Ergebnisrückgang.

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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