KWS Saat: Das ist zu verschmerzen

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Bildquelle: Pressefoto KWS SAAT AG

Für den Saatguthersteller KWS Saat (WKN 707400) sind Investitionen in die Entwicklung von neuem Saatgut von entscheidender Bedeutung. Daher scheinen es Anleger nun verschmerzen zu können, dass der Ausbau der Forschung & Entwicklungs- sowie Vertriebsaktivitäten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) geführt hat.

Das Ergebnis fiel um 3,9 Prozent auf 140,1 Mio. Euro. Im Gegensatz dazu konnten die Umsatzerlöse um 6,9 Prozent auf 777,8 Mio. Euro gesteigert werden. Hierbei profitierte das Unternehmen von Wechselkurseffekten und Marktanteilsgewinnen in den Segmenten Mais und Zuckerrüben. Zudem bestätigte KWS Saat die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach sollen die Erlöse um 7 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro wachsen, während die EBIT-Marge bei rund 10 Prozent liegen soll.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Trotz des Ergebnisrückgangs kann die KWS-Aktie am Donnerstag leichte Zugewinne verbuchen und die jüngste Erholung fortsetzen. Dabei geriet eine jahrelange Kursrallye des SDAX-Wertes Anfang 2013 ins Stocken. Doch so langsam nähert sich das Papier wieder der Marke von 300 Euro an. Aktuell fehlen rund 8 Prozent. Bis zum Allzeithoch fehlt sogar noch etwas weniger. Allerdings könnte das 2016er-KGV von 20 etwas niedriger sein.

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Bildquelle: Pressefoto KWS SAAT AG


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2 KOMMENTARE

  1. […] Bisher hatte man einen EBIT-Rückgang von 138,4 Mio. Euro in 2013/14 auf jetzt 127 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Nun aber rechnet das Management mit einem Wert in etwa auf Vorjahresniveau. Den endgültigen Geschäftsbericht gibt es dann am 15. Oktober. Nach neun Monaten hatte noch der Ausbau der Forschung & Entwicklungs- sowie Vertriebsaktivitäte…. […]

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