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K+S: Das Comeback ist geglückt

Die K+S-Aktie (WKN KSAG88) hat ihr Tief aus dem Sommer 2013 längst überwunden, während die Markterholung bei Kalidüngemitteln, der schwache Euro oder die eingeleiteten Sparmaßnahmen auch in Zukunft für reichlich Kurspotenzial sorgen sollten.

Dass eine DAX-Aktie an nur einem Tag knapp 25 Prozent an Wert verliert, kommt so gut wie gar nicht vor. Doch am 30. Juli 2013 stürzten die Papiere des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers K+S regelrecht ab. Auslöser war das überraschende Ende des Kartells BPC, das aus dem russischen Anbieter von Kalidüngemitteln Uralkali und dem weißrussischen Hersteller Belaruskali bestanden hatte. Dieses sorgte neben dem nordamerikanischen Kartell Canpotex, bestehend aus Potash, Mosaic und Artrium, lange Zeit für stabile Preise am Weltmarkt. Doch plötzlich war diese heile Welt aus den Fugen geraten.

Es hat eine Weile gedauert, inzwischen zeigt sich K+S jedoch von den Turbulenzen, die das Ende von BPC und die gefallenen Preise für Kalidüngemittel ausgelöst hatten, immer besser erholt. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen zeigten bereits im ersten Quartal 2015 ihre Wirkung, so dass das operative Ergebnis (EBIT I) gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent auf 317 Mio. Euro gesteigert werden konnte. Damit übertraf man die Markterwartungen („Reuters“-Konsens: 305 Mio. Euro) deutlich. Während K+S im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte dank der Erholung der Durchschnittspreise einen Ergebnisanstieg um 36 Prozent ausweisen konnte, waren allerdings vor allem die gestiegenen Preise für Auftausalz in Nordamerika für die konzernweite Ergebnisverbesserung verantwortlich. Dabei kam dem Unternehmen auch der stärkere US-Dollar zugute, da auf diese Weise die Umrechnung in Euro vorteilhafter ausfällt.

Der Umsatz erhöhte sich konzernweit um 16 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Auch auf der Umsatzseite wurden die Analystenschätzungen übertroffen. Das Konzernergebnis nach Steuern kletterte zwar um 40 Prozent auf 198 Mio. Euro, lag damit jedoch leicht unter den Konsensschätzungen. Dank des insgesamt starken Jahresauftakts 2015 hat sich K+S allerdings bei der Prognose für das Geschäftsjahr 2015 etwas optimistischer gezeigt. Nachdem man zunächst einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses und ein moderates Plus bei den Umsätzen vorhergesagt hatte, sollen nun auch die Erlöse gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen.

Auch wenn K+S zuletzt immer wieder wegen des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte aufgefallen ist und von einer Markterholung bei Kalidüngemitteln profitieren konnte, trumpft das Unternehmen auch damit auf, dass man mit dem Salzgeschäft ein weiteres erfolgreiches Standbein hat. Die Kasseler sind im Salzgeschäft – gemessen an der Produktionskapazität – sogar der weltweit führende Hersteller. Auch aus diesem Grund haben sich die DZ BANK Analysten zuletzt dazu entschlossen, den fairen Wert für die K+S-Aktie von 28,00 auf 37,00 Euro deutlich anzuheben und das „Kaufen“-Rating zu bestätigen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants; Hinweis: Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Finanzindizes oder Wertpapierdienstleistungen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den künftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstruments, Finanzindex oder einer Wertpapierdienstleistung kann daher nicht übernommen werden.

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens K+S, könnte sich ein Call-Optionsschein der DZ BANK (WKN DG33AD) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Der Bewertungstag ist der 18. Dezember 2015, während der Ausübungskurs (Strike) bei 32,00 Euro liegt und das Bezugsverhältnis 10:1 beträgt. Steigt der Kurs der K+S-Aktie bis Dezember auf den fairen Wert von 37,00 Euro, notiert der Optionsschein bei 0,50 Euro (bei ansonsten gleichbleibenden Preisfaktoren). Bei einem aktuellen Verkaufskurs von 0,23 Euro würde dies einer Rendite von rund 117 Prozent entsprechen. Sollte der Kurs der K+S-Aktie jedoch unterhalb von 32,00 Euro liegen, verfällt der Optionsschein wertlos. Andernfalls beträgt die Rückzahlung bei Auszahlung (Kurs Basiswert in Euro – 32,00 Euro)*0,10.

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 20.05.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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Bildquelle: Pressebild K+S


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