Schoeller-Bleckmann: Erholung gerät ins Stocken

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

Aufgrund der gefallenen Ölpreise müssen die Konzerne den Gürtel enger schnallen und verzichten dabei auf einige Bohraktivitäten. Die verschiedenen Investitionseinsparungen haben den österreichischen Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) (WKN 907391) im ersten Quartal 2015 hart getroffen.

Im März-Quartal fielen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 107,5 Mio. Euro. Das EBIT schrumpfte um 26,3 Prozent auf 16,1 Mio. Euro, während der Gewinn mit einem Rückgang um 28,2 Prozent auf 10,4 Mio. Euro daherkam. Neben den enttäuschenden Zahlen konnte man auf Unternehmensseite keine rasche Besserung versprechen. Vielmehr heißt es, dass eine Bodenbildung in der weltweiten Oilfield Service-Industrie noch nicht in Sicht sei. Außerdem wurde der Auftragseingang auf 57,1 Mio. Euro halbiert.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Im vergangenen Jahre hatte sich SBO noch relativ gut geschlagen, da die Bohraktivitäten trotz eines Preisverfalls hoch geblieben sind. Doch mit den drastischen Einsparungen viele Öl-Konzerne bricht auch den Österreichern das Geschäft weg. Zwar konnte die SBO-Aktie nach einem Kurssturz Ende 2014 zuletzt einen zarten Erholungsversuch wagen. Doch nachdem dieser in den vergangenen Wochen bereits ins Stocken geraten war, dürfte dies nun angesichts wenig berauschender Aussichten noch mehr der Fall sein.

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann


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