Aktien sind laut Max Otte noch nicht zu teuer

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Der als Crashprophet bekannte Max Otte gab dem Handelsblatt mal wieder ein Interview. Darin äußerte er sich doch deutlich positiver für Aktien, als es derzeit gemeinhin en Vogue ist: „Ich bin der Meinung, dass man auch jetzt – nach der rasanten Rally der vergangenen Monate – noch Geld verdienen kann.“ Dazu rät er zu konsequentem Stock-Picking.

Als interessante Branche nennt Otte die auch von uns geschätzte Pharmabranche sowie einige kleinere Werte, aber auch Blue Chips wie Münchener Rück. Wie Kollege Weide in seinem Beitrag zur Liquiditätsrallye neulich schrieb, ist sich auch Otte sicher, dass die Versicherer mangels Anlagealternativen wieder höhere Aktienquoten fahren müssen. Auch beim Thema Gold ist Otte nicht skeptisch und rät mindestens zur Depotbeimischung. Alles in allem ein schönes Interview mit einem rund-um-Schlag durch die Branche.

Wer übrigens noch mehr von Max Otte lesen will, sei auf sein neues Buch Der Informationscrash: Wie wir systematisch für dumm verkauft werden hingewiesen. Darin geht er anschaulich darauf ein, wie bspw. vermeintlich wichtige Informationen tatsächlich unwichtig sind und umgekehrt. Als essentiell für Börsenanleger rät er dazu, sich mit Grundlagenwissen viel intensiver zu beschäftigen, als dies die meisten tun.


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