Salzgitter: Stahlaktie mit Kursziel 48 Euro

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Bildquelle: Pressefoto Salzgitter AG

Stahlaktien gehören nicht unbedingt zu den Lieblingen der deutschen Anlegerschaft. Dennoch lohnt es sich einen Blick auf die Salzgitter AG (WKN 620200) zu werfen, denn der MDAX-Konzern konnte im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen schreiben. Konkret erzielte der Konzern zwischen Januar und März 2015 bei einem gegenüber dem Vorjahresquartal stabilen Außenumsatz von 2,3 Mrd. Euro einen Vorsteuergewinn von 51,8 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2014 hatte Salzgitter noch einen Verlust von -8,7 Mio. Euro ausgewiesen. In der Folge rechnet das Salzgitter-Management nun für das Gesamtjahr mit einem Vorsteuerergebnis im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die Aktie kaufenswert. Nachdem die Salzgitter-Aktie bei 29 Euro ein Doppeltop (Punkt 1) gebildet hat, wurde ein Longsignal generiert. Der Widerstand liegt nun bei 34 Euro (Punkt 2).

Abb.: Salzgitter AG, Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Salzgitter AG, Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Laut unseren Berechnungen ergibt sich ein erstes Kursziel von 41 Euro (Punkt 3). Es handelt sich hierbei um das Hoch vom Januar 2013. Durch die vertikale Methode ergibt sich ein vorläufiges Kursziel von 48 Euro. Da die signalgebende X-Säule noch wächst, kann das Kursziel weiter ansteigen.

Abb.: Salzgitter AG, Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Salzgitter AG, Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Als Warnsignal dient der High Pole, der bei Punkt 4, also etwa 26,50 Euro, verläuft. Dieser Bereich sollte auch für ein Stop-Loss genutzt werden. Ein neues Shortsignal wird bei Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie (Punkt 5) bei 22 Euro generiert. Der Trendbruch ergibt sich nach Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie (Punkt 6).

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf Salzgitter (WKN DG3215) an. Der Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto Salzgitter AG


2 KOMMENTARE

  1. Charttechnik liefert zwar keine besseren Prognosen als das Lesen aus Fischeingeweiden, verursacht aber deutlich weniger Gestank.

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