Pfund Sterling: Trendwende nach Unterhauswahlen?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Man kann davon ausgehen, dass mit der Unterhauswahl in Großbritannien die Weichen für die langfristigen Beziehungen des Königreichs zur Europäischen Union gestellt wurden. Entsprechend verhält sich das Pfund.

Dass die Frage über die Zukunft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union eine der zentralen Fragen in der Unterhauswahl war, wurde im Wahlkampf außer von der UK Independence Party kaum debattiert. Die Wähler dürften aber wissen, dass das schon bald Mittelpunkt der britischen Politik sein wird. Vor allem jetzt, wo David Cameron, der 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU abhalten wird, wieder in der Downing Street einziehen wird.

Man kann davon ausgehen, dass die Probleme für Großbritannien noch viel größer werden würden, wenn es aus der Europäischen Union austreten würde. Vielleicht würden die britischen Bürger erst danach erkennen, dass mit einem Austritt aus der Europäischen Union nicht die dringendsten Probleme des Landes gelöst werden würden, namentlich die Erzielung eines höherer Wachstum und eine stärkere soziale Eingliederung inmitten nie dagewesener außenpolitischer Herausforderungen.

Nun reagiert das Pfund positiv auf das Wahlergebnis, es steigt zum Dollar auf den höchsten Stand seit Februar, gegenüber dem Yen auf den höchsten Stand seit Dezember. Zum Dollar könnte dem Pfund eine Trendwende gelingen, schauen sie sich den Chart an, das wäre über 1,55 USD eine saubere Trendwende.

Quelle: Guidants Devisen-Analysen
Quelle: Guidants Devisen-Analysen

Autor: Jochen Stanzl, Finanzmarktanalyst bei GodmodeTrader.de.

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