Was uns (angeblich) glücklich macht

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nur allzu oft stehen wir unserem eigenen Glück im Weg. Nicht dass wir nicht wüssten, was uns glücklich macht. Die meisten Menschen wissen intuitiv, dass die Zeit, die wir mit unserer Familie oder mit Freunden verbringen, guter Schlaf, Gesundheit für Geist und Körper für unser Wohlbefinden wichtig sind. Wenn es allerdings um die tatsächliche Lebensführung geht, kümmern uns diese Grundsätze recht selten.

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen zwei fast identische Arbeitsstellen angeboten. Das erste Stellenangebot böte Ihnen ein Jahresgehalt von 70.000 Euro, verbunden mit vernünftigen Arbeitszeiten, die einen durchschnittlichen Schlaf von siebeneinhalb Stunden pro Nacht zischen den Arbeitstagen gewährleisten würden.

Der zweite Job ist mit 125.000 Euro pro Jahr dotiert, die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und die Schlafenszeit erreicht zwischen den Arbeitstagen durchschnittlich nur sechs Stunden.

Welche der beiden Alternativen würde Sie alles in allem, Ihr Leben als Ganzes betrachtet, glücklicher machen?

Und welche dieser beiden Optionen würden Sie tatsächlich wählen?

Bei einem Treffen der Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee im Jahre 2010 wurden knapp 2700 Menschen diese und ähnliche Fragen gestellt. Die Mehrheit glaubte, dass ihnen mehr Schlaf zu mehr Glück verhelfen würde…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist ja mal eine interessante Frage. Kommt wirklich drauf an um was für eine Arbeit es sich handelt. Aber mit sechs Stunden Schlaf kann man noch einigermaßen gut zurechtkommen. Mal abgesehen davon, könnte man den 2. Job nehmen und ein paar Monate oder 1 Jahr in dieser Art und Weise arbeiten. Ohne Schweiß kein Preis.

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