3D Systems: Schwierige Bodensuche

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Bildquelle: Pressefoto 3D Systems Corp.

Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der Quartalsbericht eines Wachstumsunternehmens wie des 3D-Druck-Spezialisten 3D Systems (WKN 888346) von Entschuldigungen bestimmt wird, warum es mit dem Wachstum nicht wie erhofft klappen konnte. Allerdings waren Anleger zuletzt in Bezug auf die einstigen Börsenstars aus dem Bereich 3D-Druck wie 3D Systems und Stratasys (WKN A1J5UR) einiges an Kummer gewöhnt.

Positiv ist schon einmal anzumerken, dass 3D Systems im März-Quartal mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 5 Cent die Markterwartungen schlagen konnte. Bei den Umsätzen hätte es jedoch etwas mehr sein können. Die Erlöse stiegen um 8,7 Prozent auf 160,7 Mio. US-Dollar. Dabei haben laut Unternehmenseinschätzung Währungseffekte eine bessere Performance verhindert. Zudem hätten makroökonomische Faktoren dazu beigetragen, dass die Bestellungen von Kunden aus der Luftfahrt- und Autoindustrie sowie der Gesundheitsbranche für 3D-Drucker schwächelten. Aufgrund dieser Marktschwächen will man nun die Jahresziele noch einmal überarbeiten.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Am Mittwoch sorgen die jüngsten Quartalsergebnisse für deutliche Verluste bei der 3D Systems-Aktie. Dabei schien es zuletzt so zu sein, dass nach einem starken Kurseinbruch in 2014 inzwischen so etwas wie ein Boden erreicht werden konnte. Allerdings zeigt es sich nun, dass es wohl auch immer schlimmer kommen kann. Wer jedoch in Sachen 3D-Druck optimistischer eingestellt ist und gehebelt auf steigende Kurse der 3D Systems-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG2Q49 ins Auge fassen. Das Hebelprodukt mit der WKN DG5KLX könnte wiederum etwas für Shorties sein.

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Bildquelle: Pressefoto 3D Systems Corp.


1 KOMMENTAR

  1. […] Da macht es sicherlich Spaß als Aktionär morgens die Online-Nachrichten zu lesen. Die Schweizer Bank UBS (WKN UB0BL6) hat im ersten Quartal ihren Gewinn fast verdoppelt. Um genau zu sein: 88 Prozent ging es rauf. Respekt! Die Erwartungen des Marktes wurden damit natürlich übertroffen – ein eigentlich obligatorischer Satz an dieser Stelle… Mehr dazu hier. Nachdem der österreichische Anlagenbauer Andritz (WKN 632305) ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 verbuchen und die Dividende mal eben verdoppeln konnte, fiel auch der Start in das Jahr 2015 stark aus. Allerdings wurde die Freude etwas durch den rückläufigen Auftragseingang eingetrübt. Mehr dazu hier. Nachdem Nokia (WKN 870737) sein verlustreiches Handy-Geschäft an Microsoft (WKN 870747) verkauft hatte, war es um den einstmals weltgrößten Hersteller von Mobiltelefonen ruhig geworden. Doch mit der geplanten Übernahme von Alcatel-Lucent (WKN 873102) und dem großen Interesse von Technologie- und Automobilkonzernen am Kartendienst Here haben sich die Finnen wieder ins Gespräch gebracht. Ein Sieger steht schon fest. Angesichts der großen Ziele, die der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla Motors (WKN A1CX3T) hat, interessieren unbedeutende Aspekte wie ein deutlich ausgeweiteter Verlust wenig. Mit dem Bau der „Gigafactory“ für Batterien, neuen Fahrzeugmodellen und zuletzt auch mit dem Angebot von Strom-Speichertechnologien für Privathaushalte und Firmen sollen Investoren nach den Plänen des charismatischen Konzernchefs Elon Musk vielfach entschädigt werden. Unsere Einschätzung dazu hier. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der Quartalsbericht eines Wachstumsunternehmens wie des 3D-Druck-Spezialisten 3D Systems (WKN 888346) von Entschuldigungen bestimmt wird, warum es mit dem Wachstum nicht wie erhofft klappen konnte. Allerdings waren Anleger zuletzt in Bezug auf die einstigen Börsenstars aus dem Bereich 3D-Druck wie 3D Systems und Stratasys einiges an Kummer gewöhnt. Mehr dazu hier. […]

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