Apple: Einfach nicht zu schlagen

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Apple (WKN 865985) hat einmal mehr sensationelle Quartalszahlen berichtet. Das iPhone hat sich auch nach dem Weihnachtsgeschäft stark verkauft: Im Quartal per Ende März stieg der Absatz um 40 Prozent auf knapp 61,2 Mio. Stück. Analysten hatten nur mit 57 Mio. Stück gerechnet. Entsprechend gut fielen auch die Geschäftszahlen aus. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 58 Mrd. Dollar. Der Wachstumstreiber schlechthin war China. Dort machte Apple mit 16,8 Mrd. Dollar fast 29 Prozent seines Geschäfts. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 71 Prozent. Das Wachstum ging auch nicht zu Lasten der Profitabilität. Die bei Börsianern viel beachtete Bruttomarge kletterte von 39,6 auf 40,8 Prozent. Dementsprechend sprang der Gewinn um ein Drittel auf 13,6 Mrd. Dollar.

Zahlen zur Apple Watch nannte Apple zwar noch nicht. Finanzchef Luca Maestri sagte in einem Interview der „Financial Times“ aber, der Absatz der Uhr sei „sehr gut“ im Vergleich zu den 300.000 Geräten, die Apple 2010 am ersten Tag vom iPad verkauft habe. Ein weiteres Bonbon für Aktionäre: Das Volumen der Aktienrückkäufe soll um 50 auf 140 Mrd. Dollar und die Quartalsdividende um elf Prozent auf 52 Cent pro Aktie aufgestockt werden.

Die Quartalszahlen gaben der Apple-Aktie nur kurzfristig Schwung. Der Titel hat zwar ein Allzeithoch markiert, ist dann aber wieder zurückgefallen. Nun stehen die Zeichen auf Konsolidierung.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Für das laufende Quartal rechnet Apple mit einem Umsatz von 46 bis 48 Mrd. Dollar und einer Bruttomarge von 38,5 bis 39,5 Prozent. Mögliche positive Überraschungen durch die Apple Watch sind da wohl noch nicht berücksichtigt. Auch der bisher nur in den USA verfügbare Bezahldienst Apple Pay hat das Zeug zu einem Überflieger. Der Konzern konnte nun auch die Elektronikkette Best Buy für den Service gewinnen – ein wichtiges Signal, schließlich wollte Best Buy eigentlich einen Konkurrenzdienst aufbauen. Kurzum: Apple hat viele weitere Kurstrei-ber in der Hinterhand. Insofern sollten Anleger die aktuelle Kursdelle zum Einstieg nutzen. Da der Hebel des im August empfohlenen Mini Longs (ISIN DE000CF1XDW8) nur noch rund 1,8 beträgt, sollten Neueinsteiger ein Papier mit einem höheren Hebel wählen (ISIN DE000CC5Z985).

Fazit: Spekulativ orientierte Anleger können mit dem Mini Long-Zertifikat von der Citi auf positive Kursimpulse und eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends bei der Apple-Aktie setzen. Das Papier bildet Kursgewinne mit einem Hebel von 5,2 ab. Ein Kursanstieg der Aktie von beispielsweise fünf Prozent würde bei dem Mini Future in einen Gewinn von rund 26 Prozent münden. Die Knock-Out-Schwelle, bei der das Zertifikat ausgestoppt wird, liegt bei 105 Dollar. Diese Marke ist rund 18,6 Prozent vom aktuellen Kurs entfernt. So niedrig notierte die Aktie in diesem Jahr noch nicht. Falls die Apple-Aktie während der Laufzeit zu irgendeinem Zeitpunkt die Knock-Out-Schwelle berührt oder unterschreitet, wird das Wertpapier vorzeitig fällig und zum Restwert zurückgezahlt.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Bildquelle: Pressefoto Apple


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