DEUTZ: Kursziel nach den Zahlen 7 Euro

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Bildquelle: Pressefoto DEUTZ AG

Der Motorenhersteller DEUTZ (WKN 630500) konnte das erste Quartal trotz schwächerer Verkaufszahlen und sinkender Umsätze mit einem Gewinnanstieg beenden. Hauptgrund für diese Entwicklung war das Greifen der Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung. Neben strukturellen Verbesserungen hat DEUTZ außerdem spürbar von der Wechselkursentwicklung zwischen US-Dollar und Euro profitiert.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet DEUTZ ein Übergangsjahr, das stark durch Minderbedarfe aufgrund der Vorbaumotoren aus 2014 geprägt sein wird. So prognostiziert das SDAX-Unternehmen einen Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 in der Größenordnung von 10 Prozent und eine moderate Verbesserung der EBIT-Marge (vor Einmaleffekten) auf rund 3 Prozent.

Aus Sicht der Point & Figure-Charttechnik hat die DEUTZ-Aktie nach dem Durchbruch durch das Doppeltop bei 4,40 Euro (Punkt 1) ein Kaufsignal gebildet. Der Trend ist weiter steigend, wobei mustergültig sowohl die Tiefs, als auch die Hochs ansteigen.

Abb.: Deutz AG, Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Deutz AG, Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Derzeit ergibt sich ein erstes Kursziel von 6,50 Euro (Punkt 2). Es handelt sich dabei um das Hoch aus dem ersten Halbjahr 2014. Ein nächstes Kursziel lautet auf Basis unserer Berechnungen 7,00 Euro. Dies kann aber noch weiter ansteigen, da die signalgebende X-Säule sich noch ausdehnen kann.

Abb.: Deutz AG, Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Deutz AG, Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Bei Kursen von unter 3,70 Euro (Punkt 3) ergibt sich ein Shortsignal. In diesem Bereich wäre dann auch ein Stop-Loss zu setzen. Ein Trendbruch ergibt sich erst nach Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie (Punkt 4), die aktuell bei ebenfalls 3,70 Euro verläuft.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf DEUTZ (WKN DG1Y1S) an. Der Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto DEUTZ AG


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