ABB: Das Öltechnik-Geschäft drückt aufs Konzern-Gemüt

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Bildquelle: Pressefoto ABB

Der Schweizer Konzern ABB (WKN 919730) muss derzeit kämpfen. Kämpfen mit der Flaute im Geschäft mit Öl- und Gastechnik. Im ersten Quartal steigerte man nur den Überschuss durch einen Sparkurs. Kurz zu den Zahlen:

Der Umsatz ging um 10 Prozent auf 8,56 Mrd. Dollar zurück, der Nettogewinn kletterte um vier Prozent auf 564 Mio. Dollar. Zu der gesamten Bilanz geht es hier. Fakt ist:

Die Jungs haben ihre bilanzierten Sonderlasten von 50 Mio. Euro mal geschwind auf 250 bis 300 Mio. Dollar aufgestockt. Wörtlich hieß es: „Die Unwägbarkeiten in den kommenden Quartalen werden wir mit Kostensenkungen und zusätzlichen Restrukturierungen adressieren“, erklärte man seitens der Konzernspitze. Leider schade für Aktionäre und die Börse:

Einen konkreten Ausblick für 2015 gab es nicht. Ein Blick auf den Chart (CHF):

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Und hier die Euro-Variante:

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Bei allen Hiobsbotschaften – der langfristige Aufwärtstrend ist intakt. Erst vergangene Woche markierte das Papier ein 5-Jahres-Hoch (in Euro). Man sollte also als hierzulande investierter Anleger erst einmal ganz entspannt bleiben…

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Bildquelle: Pressefoto ABB


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