Nordex und die Übernahme-Spekulationen

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

Der Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN A0D655) gibt sich kämpferisch. Zumindest in einem Interview. Man wolle auch weiterhin alleine wachsen und ist keineswegs auf der Suche nach einem Übernahmepartner. Ob die Nordex-Aktie dennoch weiter zu den Top-Performern im TecDAX gehört? Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen, es sieht aber gut aus.

„Die Übernahmespekulationen begleiten die Firma von Beginn an. Aber wir fühlen uns auch sehr wohl allein“, sagte Unternehmenschef Jürgen Zeschky in einem Interview mit der Euro am Sonntag. Wir erinnern uns: Ende März waren solche Gerüchte aufgekommen, nachdem sich Zeschky selbst generell offen für eine Übernahme gezeigt hatte. Grundsätzlich wolle man nichts ausschließen, wenn es operativ Sinn mache, aber „es ist nicht so, dass wir auf der Suche wären“, sagte Zeschky nun aber der Euro am Sonntag. Anders gesagt: Nordex steht nicht zum Verkauf.

Stellt sich eh die Frage, wer denn diese Käufer sein sollten, welcher Finanzinvestor da einsteigen bzw. das ganze Paket kaufen sollte. Solche Interviews sind für eines schön: Die IR-Abteilung des jeweiligen Unternehmens hat mal wieder ein paar Anrufe mehr am Tag zu bearbeiten und die Aktie kommt mal wieder in den Fokus.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Einem bereits investierten Anleger kann das nur Recht sein. Denn mit Nordex konnte man in den vergangenen drei Jahren richtig gutes Geld machen. Über 460 Prozent! Auf Sicht der letzten 12 Monate wiederum über 75 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass der frühere Zocker-Titel nun standhaft einen intakten Aufwärtstrend in Sachen GD200 vorzuweisen hat – nun ja, da lassen wir doch einfach die Gewinne laufen und freuen uns auf den nächsten Interview-Termin… Wer derweil gehebelt auf steigende Kurse der Nordex-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG2Q49 ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


3 KOMMENTARE

  1. […] Die Topwerte im DAX sind überraschenderweise die Aktien von Volkswagen (WKN 766403). Nach dem Rücktritt von Ferdinand Piëch als Aufsichtsratschef keimt die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Streitereien auf. Ebenfalls gefragt sind Daimler (WKN 710000) und SAP (WKN 716460). Am Ende des Index finden sich neben der bereits erwähnten Deutschen Bank auch die Versicherer Allianz (WKN 840400) und Münchener Rück (WKN 843002) zu finden. Beide Aktien leiden unter negativen Analystenkommentaren. Jefferies hat beide Aktien von “Hold” auf “Underperform” reduziert und die Kursziel drastisch reduziert. Als Problemfeld wurden einmal mehr die niedrigen Kapitalmarktzinsen genannt. Bei Bilfinger (WKN 590900) sind die Nachwehen der neuerlichen Gewinnwarnung zu spüren. Das dicke Ende dürfte noch kommen. Derweil gibt sich Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN A0D655) kämpferisch und beharrt auf seiner Unabhängigkeit. […]

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