Gilead Sciences: Biotech-Titel mit 27 Prozent Kurspotenzial

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Abb.: Gilead Sciences Inc., Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Der amerikanische Biotech-Konzern Gilead Sciences (WKN 885823) zählte im vergangenen Jahr zu den hierzulande gefragtesten Werten aus den USA. Auslöser war der überragende Erfolg der 1000-Dollar-Pille, einem Medikament zur Behandlung von Hepatitis C. Dank zunehmender Konkurrenz geriet die Aktie zum Jahresende zwar unter Druck, um seither jedoch wieder neue Hochs erreichen zu können. Umsatzseitig brachten die „Sovaldi“ und „Harvoni“ Gilead Sciences in ganz neue Sphären, so dass das Unternehmen auch fundamental den Kursbewegungen der Aktie folgen kann.

Aus Sicht von der Point & Figure Charttechnik ergibt sich aktuell eine Kaufempfehlung, nachdem die Aktie von Gilead Sciences ein Doppel-Top durchbrochen und damit ein Kaufsignal bestätigt hat. Der Trend der Aktie ist klar steigend. Nach einem ersten Kaufsignal (Punkt 1) bei 90 Euro wurde bei 95 Euro (Punkt 2) das bisherige Kaufsignal bestätigt.

Abb.: Gilead Sciences Inc., Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Gilead Sciences Inc., Point & Figure (P&F) – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Nach unserer Berechnung ergibt sich ein Kursziel von 124 Euro. Das entspricht einem Kurspotenzial von 27 Prozent. Dieses Kursziel wurde aktiviert und bestätigt durch die Umkehr des Kurses (Punkt 3) und Bildung einer erneuten X-Säule in Trendrichtung.

Abb.: Gilead Sciences Inc., Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen
Abb.: Gilead Sciences Inc., Linienchart – Quelle: Market Maker und eigene Markierungen

Als Stop-Loss bietet sich der Bereich von 84 Euro (Punkt 3) an. Hier wird auch ein neues Shortsignal generiert. Ein Trendbruch erfolgt erst bei Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie (Punkt 4), aktuell bei ca. 75 Euro.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf Gilead Sciences (WKN DG1L4H) an. Der Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg


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