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Volkswagen fährt in Richtung Weltmarktspitze

Nicht einmal 100.000 verkaufte Fahrzeuge trennten Volkswagen (WKN 766403) 2014 vom japanischen Konkurrenten Toyota und damit der Weltmarktspitze. Spätestens 2018 wollen die Wolfsburger Toyota überholt haben. Doch bei dem aktuellen Tempo dürfte dies wesentlich früher geschehen.

Toyota konnte im Vorjahr insgesamt 10,23 Millionen Fahrzeuge an den Mann bringen. VW schaffte es mit 10,14 Millionen Einheiten zwar noch nicht an die Spitze, allerdings konnte Europas größter Automobilkonzern erstmals die Marke von 10 Millionen verkauften Autos knacken. Der US-Konkurrent General Motors (GM) belegte mit 9,92 Millionen verkauften Fahrzeugen Platz drei. Allerdings konnte VW zuletzt nicht nur beim Absatzwachstum ein hohes Tempo an den Tag legen. Dank einer steilen Kursrallye schaffte es die VW-Aktie zuletzt auf ein neues Allzeithoch bei über 262 Euro. Trotzdem trauen unsere DZ BANK Analysten dem DAX-Wert deutlich mehr zu.

Mit Blick auf das bestehende Verbesserungspotenzial aus der stärkeren Nutzung modularer Produktionsbaukästen sowie Kostensenkungsmaßnahmen ist man zuletzt in der DZ BANK Researchabteilung bei der mittel- bis langfristig positiven Einschätzung zu VW geblieben. Daher wurde der faire Wert für die VW-Aktie, basierend auf den Detailschätzungen für die Jahre 2015 bis 2018, von 225 auf 305 Euro angehoben und das Votum von „Halten“ auf „Kaufen“ geändert. Im Vergleich zu den aktuellen Notierungen ergibt sich damit ein Kurspotenzial von rund 25 Prozent und mit Blick auf das Allzeithoch von rund 16 Prozent.

Im Vorjahr hat VW zudem unter Beweis gestellt, dass man die Verkäufe auch in Umsatz- und Ergebnisverbesserungen ummünzen kann. Mit einem Umsatzanstieg um 2,8 Prozent auf 202,5 Mrd. Euro und einem operativen Ergebnis von 12,7 Mrd. Euro (+8,8 Prozent) konnte VW im abgelaufenen Geschäftsjahr das obere Ende der eigenen Prognosebandbreite erreichen und damit die Markterwartungen erfüllen. Der Hauptversammlung wird eine um 20 Prozent auf 4,86 Euro je Aktie erhöhte Dividende vorgeschlagen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Management mit einem Umsatzanstieg um bis zu 4 Prozent und einer operativen Marge von 5,5 bis 6,5 Prozent bzw. einem EBIT von 11,2 bis 13,7 Mrd. Euro. 2014 lag die Marge bei 6,3 Prozent. Darüber hinaus ist das Management weiterhin optimistisch, die Ziele, die man sich bis 2018 gesetzt hatte, zu erreichen. Neben der Weltmarktspitze gehört dazu auch eine operative Marge von 6 Prozent bei der Kernmarke VW. Im Vorjahr lag diese noch bei 2,5 Prozent. Allerdings dürfte die Marge dank der eingeleiteten Sparmaßnahmen zukünftig deutlich höher liegen. Konzernchef Martin Winterkorn konnte bei der Präsentation der jüngsten Geschäftsergebnisse schon einmal verkünden, dass das Effizienzprogramm sehr gut angelaufen ist und man bereits Verbesserungschancen in einer Größenordnung von etwa der Hälfte der angestrebten 5 Mrd. Euro identifiziert hätte. Über 1 Mrd. Euro soll schon im laufenden Jahr ergebniswirksam werden.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen; Hinweis: Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Finanzindizes oder Wertpapierdienstleistungen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den künftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstruments, Finanzindex oder einer Wertpapierdienstleistung kann daher nicht übernommen werden.

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens Volkswagen könnte sich als Alternative zum Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DG29MD) auf die Vorzugsaktie des DAX-Konzerns anbieten. Das rund einjährige Papier (Fälligkeitstag: 24.06.2016) hat einen Cap von 315,00 Euro, was derzeit einer Bonusrendite von knapp 10 Prozent p.a. entspricht. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt. Die Barriere liegt bei 170,00 Euro und der Puffer damit aktuell bei rund 31 Prozent. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Notiert der Kurs der VW-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Andernfalls entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der VW-Aktie am Bewertungstag (17.06.2016; Referenzpreis).

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Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 25.03.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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