EUR/USD – Erholung nimmt Formen an

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Totgesagte leben länger. Dieser Spruch könnte einem in den Sinn kommen, wenn man einen Blick auf das Chartbild von EUR/USD wirft.

EUR/USD befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Abwärtsbewegung. Besonders ab Mai 2014 geriet das Währungspaar stark unter Druck. Am 15. März 2015 markierte EUR/USD ein Tief bei 1,0459 USD. Damit notierte das Währungspaar sogar unter der unteren Begrenzung der Abwärtsbewegung der letzten Jahre. Von diesem Rückfall erholte sich EUR/USD aber schnell. Seitdem befindet sich das Währungspaar in einer kurzfristigen Erholung, wobei es aber im ersten Anlauf die Hürde bei 1,1097 USD nicht durchbrechen konnte. Aktuell nähert sich EUR/USD erneut diesem Widerstand an und attackiert dabei den kurzfristigen Abwärtstrend seit Dezember 20014, der heute bei 1,0959 USD verläuft.

Damit befindet sich EUR/USD am Beginn einer möglicherweise sogar umfassenden Erholung. Ein weiteres Kaufsignal ergäbe sich mit einem Ausbruch über 1,1097 USD. Gelingt dieser, dann wären weitere Gewinne in Richtung 1,20 USD möglich. Damit würde das Währungspaar aber nur an die Nackenlinie einer längerfristigen Topformation zurücklaufen. Ein größerer Boden wäre damit noch nicht gefunden. Sollte EUR/USD aber unter 1,0459 USD abfallen, dann würde eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung der letzten Jahre drohen. EUR/USD könnte dann crashartig in Richtung des langfristigen Abwärtsziels bei 0,89 USD abfallen.

EUR/USD Tageschart

Quelle: Guidants Devisen-Analysen
Quelle: Guidants Devisen-Analysen

 

 

Autor: Alexander Paulus, Charttechnischer Analyst bei GodmodeTrader.de.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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