adidas: Von jetzt an soll alles besser werden

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nach einem schwachen Jahr 2014 herrscht bei Europas größtem Sportartikelhersteller adidas (WKN A1EWWW) nun Zuversicht, dass von jetzt an alles besser wird. Allerdings wird dies bestimmt kein Selbstläufer. Schließlich bleibt die Lage in Russland schwierig, während man in den USA, dem wichtigsten Markt für Sportartikel, mit Nike (WKN 866993) und dem Emporkömmling Under Armour (WKN A0HL4V) eine harte Konkurrenz vor der Brust hat.

Angesichts des Erfolgs der US-Konkurrenz in den amerikanischen Sportarten ist es fraglich, ob es ausreichen wird, einfach die Marketingkosten nach oben zu schrauben und Spitzensportler für viel Geld als adidas-Botschafter zu verpflichten. Zudem wird man sehen müssen, ob sich die jüngsten zarten Anzeichen einer Erholung bei der Golfmarke TaylorMade als nachhaltig erweisen werden. Immerhin möchte adidas den 2015er-Konzerngewinn aus fortgeführtem Geschäft trotz höherer Marketingaufwendungen um 7 bis 10 Prozent steigern. Die Bruttomarge soll wiederum bei 47,5 bis 48,5 Prozent liegen, nach 47,6 Prozent in 2014. Während die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen sollen, soll die operative Marge bei 6,5 bis 7,0 Prozent liegen, nach 6,6 Prozent im Vorjahr.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Am Donnerstagvormittag kommen die Prognosen am Markt gut an. Allerdings könnte die gute Stimmung überlagert werden, wenn es in Sachen Ausrüstervertrag für die DFB-Elf tatsächlich zu einem Wechsel kommen könnte. In einem Interview mit dem Magazin „Sponsors“ deutete DFB-Präsident Wolfgang Niersbach an, bereits frühzeitig über einen neuen Ausrüstervertrag verhandeln zu wollen. Der jetzige mit adidas läuft bis zur WM 2018. Sollte am Ende wirklich Nike den Zuschlag erhalten, wäre dies ein Imageschaden für die Herzogenauracher sondergleichen. Wer jedoch daran glaubt, dass adidas wieder den Zuschlag erhält und von einer Trendwende im operativen Geschäft nach dem schwachen Jahr 2014 ausgeht könnte mit dem Hebelprodukt mit der WKN DT5C5E auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzen.

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