Ende November kommt der neue 20-Euro-Schein

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank

Ab Ende November dieses Jahres müssen wir uns wieder an neues Geld gewöhnen. Keine Angst, es wird nur der 20-Euro-Schein ausgewechselt. Das Design dazu hat EZB-Präsident Mario Draghi gestern vorgestellt. Die Veränderungen halten sich in Grenzen.

Nach dem 5- und 10-Euro-Schein ist der 20er die dritte Banknote aus der zweiten Euro-Banknotenserie, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Zentralbanken seit Mai 2013 ausgetauscht wird. Nun haben wir bis zum 25. November 2015 Zeit, uns an den neuen Geldschein zu gewöhnen. In vielen Automaten dürften die Scheine aber wohl auch dann nicht funktionieren, das kennt man ja aber schon von den neuen 5er und 10er Banknoten.

Optisch wurde das Thema „Zeitalter und Stile“ der ersten Euro-Banknotenserie auch bei der zweiten Serie mit der Darstellung typischer Baustile aus sieben Epochen der europäischen Kulturgeschichte beibehalten. Die weiterentwickelte Banknotenserie bietet allerdings mit drei verbesserten Sicherheitsmerkmalen noch mehr Schutz vor Fälschungen. Sie enthält ein zusätzliches, innovatives Sicherheitsmerkmal, das Porträt-Fenster im Hologramm. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. Beim Kippen der Banknote ist auf der Vorderseite die von regenbogenfarbenen Linien umgebene Wertzahl zu sehen. Auf der Rückseite der Banknote erscheint die kleine regenbogenfarbene Wertzahl mehrfach im Fenster.

Die weiteren Stückelungen der Europa-Serie werden in den nächsten Jahren schrittweise in Umlauf gebracht. Wichtig zu wissen: Der Zeitpunkt, ab dem die Banknoten der ersten Serie kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr sein werden, wird frühzeitig bekannt gegeben. Aber auch danach werden sie ihren Wert behalten und von den nationalen Zentralbanken des Eurosystems ohne zeitliche Begrenzung zum Nominalwert umgetauscht.

Quelle: Deutsche Bundesbank/boersenblogger.de / Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank


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