Bayer wird immer wertvoller!

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Noch immer kann Bayer (WKN BAY001) mit die größte Marktkapitalisierung im DAX vorweisen. Gleichzeitig sollten die geplante MaterialScience-Abspaltung, das Wachstum in der Pharmasparte und Mario Draghi zukünftig dafür sorgen, dass der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern sogar noch wertvoller wird.

Ende des vergangenen Jahres hatten Investoren vor allem die Pläne der Leverkusener zur Abspaltung der MaterialScience-Sparte bejubelt. Unsere DZ BANK Analysten gehen davon aus, dass der avisierte Börsengang in der zweiten Jahreshälfte 2015 stattfinden wird. Sie bewerten den Unternehmensbereich derzeit mit rund 11 Mrd. Euro, also allemal in der Größenordnung eines DAX-Unternehmens. Der genaue Zeitplan sowie die Mittelverwendung sind noch offen. Allerdings dürfte der konjunkturabhängige Geschäftsbereich, der Bayer zuletzt einige Male ausgebremst hatte, davon profitieren, dass der niedrige Ölpreis die Rohstoff- und Energiekosten für die Sparte senkt. Bis zur Abspaltung dürfte dies einen zusätzlichen Schub für die Bayer-Ergebnisse bedeuten.

Bayer profitiert außerdem von der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem schwachen Euro. Im Sommer 2014 musste das DAX-Unternehmen noch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2014 wegen der starken europäischen Gemeinschaftswährung leicht senken. Doch diese Situation hat sich längst entspannt und mit dem EZB-Anleihenkaufprogramm, mit dem die europäischen Notenbanker bis September 2016 rund 1,1 Bio. Euro in die Märkte pumpen wollen, noch einmal deutlich verbessert.

Die positiven Auswirkungen eines schwächeren Euro dürften sich laut Einschätzung unserer DZ BANK Analysten bereits im Schlussquartal 2014 bemerkbar gemacht haben. Laut Analystenmeinung sollte Bayer bei Vorlage der Zahlen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember mit 10,5 Mrd. Euro einen um 8 Prozent höheren Umsatz und einen Anstieg des adjustierten EBITDA um 7 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro ausweisen. Für das Gesamtjahr wird mit einem EBITDA-Wachstum von 6 Prozent und einem Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Aktie von 7 Prozent gerechnet. 2015 sollen die konzernweiten Erlöse wiederum um 7 Prozent, das adjustierte EBITDA um 11 Prozent und der bereinigte Gewinn je Aktie um 12 Prozent zulegen.

Diese Aussichten haben dazu geführt, dass man sich in der DZ BANK Researchabteilung dazu entschlossen hat, das Anlageurteil „Kaufen“ und das Kursziel von 137 Euro für die Bayer-Aktie zu bestätigen. Neben vielversprechenden Medikamenten wie dem Gerinnungshemmer XARELTO, der Kursfantasie rund um die MaterialScience-Abspaltung oder der positiven Wechselkursaussichten sollte Bayer schon in diesem Jahr von der Übernahme des Geschäfts für rezeptfreie Medikamente vom US-Pharmakonzern Merck profitieren. Unsere DZ BANK Analysten gehen davon aus, dass die Konsolidierungseffekte und Synergien den Gewinn schon 2015 anheben sollten.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
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Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens Bayer könnte sich als Alternative zum Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DG24FT) auf die Aktie DAX-Konzerns anbieten. Das rund einjährige Papier (Fälligkeitstag: 23.03.2016) hat einen Cap von 140,00 Euro, was derzeit einer Bonusrendite von knapp 10 Prozent p.a. entspricht. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt. Die Barriere liegt bei 95,00 Euro und der Puffer damit aktuell bei rund 25 Prozent. Trotzdem ist ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals möglich (Totalverlustrisiko). Zudem erleidet der Anleger einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis. Notiert der Kurs der Bayer-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Andernfalls entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Bayer-Aktie am Bewertungstag (16.03.2016; Referenzpreis).

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 18.02.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG


1 KOMMENTAR

  1. Bei Bayer scheint es keine Kursbremse zu geben!
    Die Fundamentaldaten gehen in eine ordentliche Richtung. Damit ist gemeint,
    dass die Zahlen nicht stark springen. Das Eigenkapital, welches auch für den
    Buchwert eine Messlatte ist, bewegt sich im Rahmen von ca. 20 Mrd. Euro und
    unterlegt die Aktie mit über 25,– Euro je Stück. Die Aktionäre bezahlen die Aktie
    am Markt mit ca. 125,– Euro, was dem fünffachen des Börsenkurses entspricht..
    Für eine Pharmaaktie ist dies ein ordentlicher Aufschlag; mit angeschlossener
    Pflanzensparte. Nach der Abtrennung vom Chemiebereich und schwierigen
    Jahren nach dem Medikamentenskandal, konnte sich die Aktie gut entwickeln.
    Wichtig scheint zu sein, dass Bayer für die Produkte den Preis am Markt
    bekommt der notwendig ist, um noch Gewinn zu machen. Von daher scheint
    die Aktie weiter im Aufwind zu sein. Wahrscheinlich werden die Mitarbeiter
    und der Großaktionär auch eine gute Kurspflege betreiben. Ein Aktienrück-
    Programm scheint es bei Bayer nicht zu geben? Wichtig scheint auch hier
    zu sein, dass die Bayer AG kein Hedging gegen die Aktie nach unten
    betreibt. Für die Aktionäre bisher eine kleine Bank, die mit den Kurssteigerungen
    pro Jahr und Aktie über dem normalen Markt liegt. Die Risiken in der Krise
    liegen bei starken über 50 %; und damit auch im Bereich der normalen
    Marktrisiken. Im Sparstrumpf können die Räuber das Geld holen und es
    100 % Verlust? Es gibt leider kein Geschäft ohne Risiko.
    Gerade Bayer müsste in der Zukunft, durch die niedrigen Zinsen Chancen
    haben, Zukäufe zu tätigen und das Geschäft auszubauen.
    Könnte ein guter Inflationsschutz sein, wenn die gute Kursentwicklung
    anhält.

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