Krieg der Währungen?

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Bildquelle: Pressefoto Schweizerische Nationalbank

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Januar verkündete, dass sie die seit gut drei Jahren festgesetzte Obergrenze des Schweizer Franken gegenüber dem Euro nicht länger durch Interventionen verteidigen werde, markierte diese Episode einen weiteren unrühmlichen Höhepunkt und Resultat dessen, was man auch als Abwertungswettlauf bezeichnen könnte. Letztlich ist ein Abwertungswettlauf jedoch nichts anderes als ein Wirtschaftskonflikt, bei dem Staaten nacheinander mehr oder weniger absichtsvoll versuchen, über die Verbilligung ihrer Währung die eigene Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Volkswirtschaften zu verbessern. Besonders aktiv waren in der Vergangenheit in dieser Hinsicht Japan und China, das für sein „Management“ des Yuan von den USA sogar zeitweise heftig kritisiert wurde.

In der jüngsten Vergangenheit wurde – auch wegen des drastischen Wertverlusts russischen Rubels bis Ende Januar – von den Kommentatoren wieder einmal martialisch von einem Währungskrieg gesprochen…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: Pressefoto Schweizerische Nationalbank


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